Amerika gilt nach wie vor als ein Traum vieler Reisender, und zudem seit jeher auch ein Ort für Auswanderer, Glücksritter und Neuanfänger. Erleben Sie die Länder Amerikas auf einer virtuellen Reise von Alaska bis Feuerland auf unserer neu gestalteten Webseite.

 

Brasilien

Brasilien: Es erwartet den Besucher nicht nur Samba und tolles Wetter. Direkt am Atlantik gelegen, gibt es hier zahlreiche Strände und Inseln zu erkunden. Die Fußball WM 2014 stand im Mittelpunkt des Interesses vieler Fans und Medien, 2016 werden die Olympischen Sommerspiele in Brasilien stattfinden .

 

Chile

Chile: Hier geht es um Chile, Nachbar von Argentinien, Bolivien und Peru, in Chile gibt es viele interessante Sehenswürdigkeiten zu entdecken, hier ist alles voll von Naturschätzen und Freiluftattraktionen. Einige Naturparks erwarten den Naturliebhaber genauso, wie die schönen Badestrände am Pazifik. Bekannt ist Chile zudem für seine leckeren und mit bis zu 14% hochalkigen Rotweine.

Mexiko

Mexiko: Mexiko mit seinen vielen historischen Sehenswürdigkeiten und tollen Stränden, die zum Baden einladen, erwartet den Besucher mit offenen Armen. Auch die Mayas hinterließen viele Spuren, ihre historischen Bauten sind eine der vielen Attraktionen des überwiegend Spanisch-sprachigen Landes.USA

USA: Die USA sind hier auf unserer Seite einer der wichtigsten Parts. Die einzelnen Bundesstaaten werden genauso besprochen wie typisch us-amerikanische Gepflogenheiten. Aber auch Themen wie amerikanische Vor- und Nachnamen, die Präsidenten und was weiss ich noch alles findet sich hier in unseren Webseiten.

Kanada

Kanada: Auch Kanada ist wegen seiner Größe und seiner wirtschaftlichen Kraft eine der wichtigsten Säulen in Nordamerika. Mit seiner grandiosen Landschaft und den freundlichen Bewohner hat sich das kanadische Volk in aller Welt einen Namen gemacht. Lesen Sie mehr auf unseren kanadischen Seiten.

Karibik

Karibik: Auch die Karibik findet sich hier auf America.de. Die karibischen Inseln sind für Urlaub und Freizeitsportler eine ideale Anlaufstelle. Durch die immer tropischen – besser subtropischen Temperaturen – finden Sie hier auch im Winter ein Reiseziel, wo man keine Jacke braucht.

Peru

Peru: Peru hat sich in den letzten Jahren auch wirtschaftlich recht gut gemacht. Eine freundliche Umgebung für Investoren, als auch eine immer bessere Vermarktung der Produkte des Landes spielen hierbei eine wesentliche Rolle. Touristisch ist Peru auch auf einem steigenden Ast, mehr als 2 Millionen Besucher pro Jahr wollen Lima, Machu Picchu, Iquitos und die vielen weiteren Schönheiten des Landes auskosten.

Franzoesisch-Guayana

Franzoesisch Guayana: Europa in Südamerika, der Euro und Französisch als Staatssprache. All das und noch viel mehr finden Sie in Französisch Guayana.

Bolivien

Bolivien: Bolivien gehört hier mit zu einem der wichtigsten Fleckchen in Südamerika. Abwechslungsreiche Landschaften mit hohen Bergen und riesigen, urigen Wäldern. Diese Gegend, mit der wohl größten Vielfalt an Natur in der Region, ist immer eine Reise wert. Besuchen Sie doch schon mal vorab das spannende Territorium hier online.

Surinam

Surinam: Bei uns hat sich Surinam als eines der interessanten Newcomer festgebissen. Viele wissen gar nicht, dass Surinam ein Land in Südamerika ist. Lesen Sie mehr über dieses auch landschaftlich interessante Territorium.

Argentinien

Argentinien: Auch Argentinien ist eines der Länder, die auf America.de zu finden sind. Mit seinen vorwiegend aus Italien und Spanien abstammenden Bewohnern ist es das wohl europäischste Land in Südamerika. Erfahren Sie mehr über Argentinien, seine Natur, aber auch über das Leben in dem sozialliberalen Staat, in dem der blaue Dollar seine Schatten wirft.

Falklandinseln

Falkland-Inseln: Auch die Falklandinseln sind bei uns gelistet. Eine unter der britischen Kolonie beherrschte Inselgruppe vor Argentiniens Küste. Die Malvinas, wie man in Argentinien dazu sagt, sind immer wieder Anlass für schwelende Konflikte zwischen der britischen Krone und den Machthabern beim südamerikanischen Nachbarn, das immer wieder seine Ansprüche auf die Inselgruppe geltend macht.

Venezuela

Venezuela: Venezuela ist das Land mit der höchsten Inflationsrate in Südamerika. Die Regierung ist nach dem Tod des langjährigen Militärführers Hugo Chavez nach wie vor fest in sozialistischer Hand, der aktuelle Präsident Nicolas Maduro setzt den rigorosen und mit Militärmacht untersetzten Führungsstil seines Vorgängers fort, hier ist der individuelle Besuch des Landes nur ausgeprägten Touri-Hardlinern zu empfehlen, die wissen, auf was sie sich einlassen.

Kolumbien

Kolumbien: Kolumbien ist eines der faszinierendsten Länder überhaupt. Seine Landschaft und die Menschen sind einmalig. Ein Besuch der kolumbianischen Gebiete ist sicher eine der interessantesten Erfahrungen auf einer Tour durch den südamerikanischen Kontinent. Von Bogota aus können Sie mit den Bussen das ganze Land bereisen. Man findet sicher Dinge, die einem den Tag erhellen, ob das die Ranches sind, oder die kulturellen Sehenswürdigkeiten, ein Besuch dieses Landes im Norden Südamerikas ist sicher mit das beste, was man als Tourist erleben kann.

Paraguay

Paraguay: Das Binnenland Paraguay lockt immer mehr Einwanderer, gerade auch aus deutschsprachigen Regionen. Das mag an dem lockeren Lebensstil, aber auch an den angenehmen Temperaturen und Klima liegen. Viele deutschsprachige Familien haben sich dort niedergelassen, sodass man bei einem Besuch in Paraguay auch mit schlechten Spanisch-Kenntnissen einen Anlaufpunkt bei einer deutschen Familie finden kann.

Guyana

Guyana: Guyana finden wir im Norden Südamerikas, an der Grenze zum Atlantik, direkt an der Karibikküste und dem großen Nachbarn Brasilien gelegen. Das Besondere an diesem Land sind seine Natur, aber auch die Tatsache, dass man hier Englisch spricht, was ja in Südamerika, außer auf den Falklandinseln, sonst nicht üblich ist.

Ecuador

Ecuador: Auch Ecuador hat sich hier seinen Platz gesichert. Der neben Peru und Kolumbien gelegene Staat ist sozialistisch geführt und einer der größten Blumenexporteure der Welt. Mit den Galapagos Inseln hat man eine auch international sehr bekannte Sehenswürdigkeit, die man per Schiff oder Flug vom Land aus erreichen kann.

Uruguay

Uruguay: In Uruguay kann man sich sehr wohl und aufgehoben fühlen. Das kleine Land zwischen Brasilien und Argentinien hat eine ausgeprägte und auf den Besucher wirklich eindrucksvolle Ruhe zu bieten. Seinen Beinamen „Schweiz Südamerikas“ hat es wohl auch aus diesem Grunde, die Preise zum Überleben sind aber hier im Vergleich zum schweizerischen human, Berge vermisst man in dem überwiegend flachen Land, das von Rindern bewohnt, und auch anderweitig agrartechnisch genutzt wird.

Guatemala

Guatemala: Auch das mittelamerikanische Guatemala, in dem Spanisch als Landessprache gilt, kann mit einem tollen Klima und einer abwechslungsreichen Landschaft glänzen. Mit seinen beiden Küstengebieten, eine am Pazifik, die andere am Atlantik gelegen, und den hochragenden Bergen, bietet Guatemala mit seinem subtropischen Klima jede Menge Abwechslung.

Belize

Belize: Belize ist eines der kleineren zentralamerikanische Länder, die nach und nach auch touristisch bekannter werden. Im früheren Britisch-Honduras wird zudem Englisch gesprochen, was Touristen aus Nordamerika und Europa zugute kommt.

Costa Rica

Costa Rica: Gerade auch Costa Rica ist in letzter Zeit immer mehr in den Medien vertreten, als Urlaubsland mehr und mehr interessant. Finden sich doch in dem kleinen Staatsbereich neben Nebel- und Mangrovenwäldern auch ruhige Strände. Aktive, lodernde Vulkane ebenso, wie kleine Dörfer mit Verlassen wirkenden, landestypischen Häusern.

Panama

Panama: Das mittelamerikanische Panama hat zwei Küsten zu bieten und ist natürlich in Europa durch den Panamakanal bekannt. Dieser Bypass zwischen Pazifik und Atlantik wird gerade ausgebaut, um noch mehr Durchlass zu schaffen für die Waren aus Asien, die nach den amerikanischen und europäischen Häfen steuern. Aber auch die Natur in Panama kann sich sehen lassen, mehr finden Sie in den Artikeln auf den Panama-Seiten.

El Salvador

El-Salvador: Das kleinste Land Zentralamerikas ist etwa so groß, wie das deutsche Bundesland Hessen. Die Spanisch-sprechenden Bewohner leben in einer gespannten Umgebung. Nicht nur, dass hier starke Erdbeben gerne ihr Unwesen treiben und Vulkane ausbrechen. Auch gilt das Land als das mit der höchsten Kriminalitätsrate in der Region. Drogenkonsum und Bandenkriminalität hinterlassen hier überall ihre Spuren, am besten meidet man als Tourist dieses Land. Zumindest war das bis vor ein paar Jahren der Fall, aber nach und nach öffnet sich auch El Salvador für den Tourismus.

Honduras

Honduras: Das zentralamerikanische Honduras seinen festen Platz bei uns bekommen. Das überwiegend gebirgige Gebiet bietet zudem Regenwaldgebiete im Norden. Sehr interessant für Touristen ist die intakte Meereslandschaft mit Korallenbänken, die man fast mit dem „Great Barrier Reef“ vergleichen kann.

Nicaragua

Nicaragua: Hier bestimmen Vulkane die Natur, das „Land der tausend Vulkane“ hat aber auch Küstengebiete und gerade an der Karibikküste eine größere Regenwaldregion zu bieten. Natürlich ist auch in Nicaragua das Wetter in den niedrigen Lagen subtropisch. Wer es warm mag, dem wird es sicher zusagen in dem zentralamerikanischen Land. In den Höhenlagen dagegen ist immer wieder mit Wetterumschwüngen zu rechnen.

 

 

Der Doppelkontinent Amerika

Land und Leute, Klima und Sehenswürdigkeiten und die ein oder andere Spezialität der Länder Amerikas warten darauf, erkundet zu werden. Der Name Amerika könnte wohl von einem Italiener mit Namen Amerigo Vespuci stammen. Vespuci hat auf seinen Reisen im Auftrag der spanischen Krone unter anderem die Amazonasmündung befahren. Hierbei stellte sich heraus, dass der im Zuge der transatlantischen Fahrten von Christoph Columbus entdeckte Erdteil nicht Indien oder Asien ist. Sondern, dass dieses neu gefundene Land sogar ein eigenständiger Erdteil sein könnte.

Auch in der neuen Welt zählt der Spruch „In der Ruhe liegt die Kraft“. Dieser stillen, aber permanent werbenden Kraft, der Ausdauer und der mannigfaltigen Fähigkeiten seiner Bewohner, hat Amerika es zu verdanken, dass es nach wie vor zu den interessantesten und spannendsten Gegenden der Erde zählt. Attraktionen, die der moderne Reisende erleben sollte. Die beiden Erdteile Nordamerika und Südamerika, werden als »Neue Welt« der »Alten Welt« Europa gegenübergestellt. Sie sind durch die Land- und Inselbrücke Mittelamerikas miteinander verbunden.

Der Doppelkontinent kommt Asien im Nordwesten der Beringstraße auf 85 km nahe, ist aber im Übrigen durch den Pazifischen Ozean im Westen, den Atlantischen Ozean und das Nordpolarmeer im Osten und Norden deutlich von den anderen Erdteilen getrennt. Amerika erstreckt sich von 83° 07′ nördlicher Breite (einschließlich der Insel Grönland von 83° 39′ nördlicher Breite) bis fast 54° (einschließlich der Inseln 56°) südlicher Breite, also über insgesamt 14.000–15.500 km. Nordamerika und Südamerika haben gemeinsame Grundzüge in Bau und Oberflächengestalt: entlang der Westküste die Hochgebirgsketten der Kordilleren, an die sich ostwärts große Tafelländer, Stromtiefländer und alte Gebirgsrümpfe nahe der Ostküste anschließen.

Zwischen 25.000 und 8.000 vor Christus (neuere Untersuchungen gehen auch von früheren Einwanderungsschüben aus) wanderten von Nordostasien aus über eine Landbrücke im Gebiet der heutigen Beringstraße die ersten Menschen in Amerika ein. Von Alaska aus bevölkerten die Ureinwohner im Laufe von Jahrtausenden den gesamten Doppelkontinent (Indianer und, aus einer späteren Einwanderungswelle, Eskimo). Nach der Landung von C. Kolumbus auf der Bahamainsel Guanahani 1492 (gilt trotz vorheriger Amerikafahrten der Wikinger u. a. Seefahrer als eigentlicher Zeitpunkt der Entdeckung) wurde Nordamerika überwiegend durch Briten (Angloamerikaner), Mittelamerika und Südamerika durch Spanier und Portugiesen (Lateinamerika) besiedelt. Bis zu seiner Niederlage im Siebenjährigen Krieg (1756–63) hatte Frankreich große Teile Nordamerikas in seinem Besitz (Louisiana, Gebiete in Kanada), besiedelte diese jedoch nur schwach.

Auf den Westindischen Inseln wurden die Indianer nahezu ausgerottet, in Nordamerika stark dezimiert; ihre Zahl nimmt aber wieder zu. In Zentralamerika und Südamerika haben sie sich stark mit den europäischen Einwanderern vermischt (Mestizen). Unterschiedlich groß ist in verschiedenen Gebieten der Anteil von Nachkommen der als Sklaven nach Amerika verschleppten Schwarzafrikaner, die sich großenteils ebenfalls vermischt haben (Mulatten). Dazu kamen im 19./20. Jahrhundert weitere Einwanderer aus Europa und Asien.

Wo liegt denn nun Amerika?

Es bespannt die Nord- und Südhalbkugel mit seinen über 900 Mio. Bewohnern aus Nord- Mittel- und Südamerika, sowie der Karibik. Mit etwa 42 Mio. km² Landfläche und einer Nord-Süd-Ausdehnung von etwa 15.000 Kilometern ist der Doppelkontinent damit fast so groß wie ganz Asien zusammen.

Neuere Ansichten unserer Erde gehen dahin, daß wir nicht nur mit fünf Kontinenten gesegnet sind, so wie es uns in Mitteleuropa in der Schule gelehrt wurde. Sondern daß man Amerika aufteilt in zwei eigenständige Kontinente: Nordamerika und Südamerika zählen demnach nun als zwei Kontinente! Das sieht man in der angelsächsischen Welt zudem schon länger so. Dort wird der Ausdruck „America“ mit den USA gleichgestellt. Die Bezeichnung „Americas“ wird für die beiden Kontinente Nord- und Südamerikas mit den Inseln zusammen verwendet. Besucht man allerdings die Latino-Länder, so wird man wieder überrascht. Denn ab Mexiko abwärts wird ganz selbstverständlich der eigene Kontinent als America bezeichnet, alles weiter nördlich ist „Estados Unidos“ oder eben „Canada“. Also hat so jeder seine eigene Auffassung, was nun das „Amerika“ wirklich darstellt.

Die berühmte Karte von Waldseemüller aus dem Jahr 1507, in der erstmals „America“ als Land erwähnt wurde, und das sogar aus heutiger Sicht sehr genau, ist mittlerweile im Besitz der Library of Congres in den USA. Die Karte Amerikas und der Welt aus damaliger Sicht besteht aus insgesamt zwölf einzelnen Teilen. Sie wurde 1901 in den Nachlässen des Adelsgeschlechts Waldburg-Wolfegg entdeckt. Ein Schatz deutscher Geschichte, der wohl gut aufgehoben viele Jahrhunderte überlebte. Doch die Regierung Schröder strich dieses einzigartige Werk von der Liste deutscher Kulturgüter, auf Betreiben von Fürst Johannes Waldburg Wolfegg. Daraufhin wurde die Karte dann an den us-amerikanischen Library of Congress vermittelt. Den US-Amerikanern war diese erste Karte Amerikas im Jahr 2001 zehn Millionen US-Dollar wert. Sicher hat der Fürst das Geld mittlerweile schon aufgebraucht und muss nun weitere Schätze seiner Familie und der deutschen Geschichte verkaufen. Da die Karte natürlich ob des Alters Public Domain ist, können wir hier auch eine Kopie der Karte von Waldseemüller publizieren. Durch Klicken auf diesen Link kommen Sie an die Weltkarte aus dem Jahre 1507.