Haiti in der Karibik

Staatsflagge Haiti

Haiti ist ein Staat, der sich die Insel Hispaniola mit der erheblich größeren Dominikanischen Republik teilt und im Westen der karibischen Inseln liegt. Der Name der Insel kommt aus der Sprache der Tainos, das sind die Ureinwohner von Hispaniola und übersetzt steht Haiti für „bergiges Land“. Die Lebenserwartung auf der Insel ist mit durchschnittlich 53 Jahren nicht besonders hoch.

Es leben ungefähr 8,3 Millionen Menschen auf Haiti, davon sind 95 Prozent schwarz. Allerdings gibt es auch noch 4,9 Prozent Mulatten und einen geringen Prozentsatz von 0,1 Prozent Weißen. Lediglich 33 Prozent der Bevölkerung lebt in Städten, der Rest auf dem Land. Die meisten Einwohner, etwa 1,2 Millionen findet man in der Hauptstadt Port-au-Prince. Weitere Großstädte auf der Insel sind Carrefour, Delmas und auch Cap-Haitien.

Die Währung auf Haiti ist der „Gourde“. Ein „Gourde“ entspricht 100 „Centimes“. Die Landessprache auf Haiti ist Französisch, allerdings ist vereinzelt auch ein kreolischer Dialekt zu hören.

Klima

Wie auf allen Inseln der Karibik, so herrscht auch auf Haiti subtropisches Klima und einen richtigen Winter mit kalten Temperaturen gibt es eigentlich nicht. Tropenstürme und Hurrikans sind in dieser Zone von Juli bis Oktober eher normal als überraschend, nur die Stärke der Wirbelstürme sind immer verschieden.

Sehenswürdigkeiten des Landes

Haiti bietet jede Menge Sehenswürdigkeiten für den Besucher. Jedoch ist es empfehlenswert bei einem Urlaub nur an Touren teilzunehmen, die von erfahrenen Reiseleitern geführt werden. Die Kriminalitätsrate ist dort recht hoch, die Einwohner Haitis leben auf einem recht niedrigen Niveau. Am meisten zu sehen gibt es in der Hauptstadt Port-au-Prince. Hier gibt es die Kathedrale und auch ein Kunstmuseum, in dem einige Highlights aus der Geschichte des Landes verarbeitet wurden. An der Südküste gibt es auch einige beeindruckende Strände.

Die Nordküste ist hingegen geprägt von Zitadellen und auch Ruinen von Palästen, die noch aus der Kolonialzeit stammen.

Schloss Sans-Souci

Die Ruinen des Palais Sans-Souci erheben sich südlich über dem Städtchen Milot. Der Name und die Bauweise des Schlosses sind dem Schloss Sanssouci des Preußenkönigs Friedrich II. in Potsdam nachempfunden. Schloss Sans Souci wurde 1842 bei einem schweren Erdbeben zerstört und nicht wieder aufgebaut. Heute ist die deckenlose Ruine dem tropischen Regen und der Sonne ausgesetzt. Zusammen mit der nahe gelegenen Zitadelle La Ferrière wurde Sans Souci 1982 zum UNESCO-Welterbe erklärt, ebenso wie die

Zitadelle La Ferriere

Die Zitadelle ist eine der beliebtesten Sehenswürdigkeiten. In Milot gibt es viele selbsternannte Fremdenführer, die Touristen anbieten sie zur Festung zu führen. Die Strecke sollte man per Pferd zurücklegen, da der Weg ab der Hälfte nicht mehr für Geländewagen zu schaffen ist. Sowohl die Innenräume, als auch die Treppen und das Dach der Festung sind für die Besucher frei zugänglich.

Interessant ist es sicherlich auch, sich etwas über Voodoo auf der Insel erklären zu lassen, denn 70 Prozent der Einwohner gehören dieser Religion an.

Haiti Karte

Karte Haiti im Haiti Reisefuehrer @America.de

Haiti

Video von Haiti (english)