Paraguay – ein Land in Suedamerika
Paraguay ist neben Bolivien der einzige Binnenstaat in Südamerika, der weder an den Atlantik, noch an den Pazifik grenzt. Nachbarländer sind im Osten Brasilien, im Süden und Westen Argentinien und im Westen und nördliche Teil Bolivien.
Die Ureinwohner des Landes waren die Guarani und von ihnen kommt auch der angebliche Landesname Paraguay, der soviel bedeuten soll wie „Wasser, das zum Wasser geht“, wenn man hier der Internetbibliothek glauben schenken darf. Eigentlich hört sich das eher an wie “Para agua y”, was im Spansichen dem Regenschirm entsprechen würde. Das Staatsgebiet ist ist für südamerikanische Verhältnisse eher klein. Paraguay erreicht in etwa eine Fläche von Deutschland und der Schweiz zusammen. Wie in fast allen südamerikanischen Ländern, wird in Paraguay Spanisch gesprochen. Die Hauptstadt des Landes ist Asuncion und bereits 1811 ist das Land unabhängig geworden von Spanien. Paraguay hat etwa 6,5 Millionen Einwohner, inklusive der wachsenden Zahl an europäischen Einwanderern. Das Zahlungsmittel wurde nach den Ureinwohnern benannt und heißt Guarani.
Das Klima im Land ist eigentlich recht schnell und einfach zu beschreiben. Es kann verglichen werden mit dem, das in Kalifornien herrscht. Im Sommer ist es extrem warm und heiß, und im Winter kann es eben auch schon mal etwas kühler werden. Es ist auch aufgrund der Lage des Landes so, dass in Paraguay beispielsweise Sommer ist, wenn in Deutschland schon Winter herrscht.
Sehenswürdigkeiten Paraguays
Paraguay ist zwar nicht als Topziel Südamerikas aufgrund seiner Sehenswürdigkeiten verschrien, jedoch gibt es trotzdem einiges zu entdecken. Zu den Hauptattraktionen zählen die Iguazu Wasserfälle und auch das weltgrößte Wasser-Kraftwerk Itaipu. Sehr schön ist die Hügelstadt Ciudad del Este, die sich im Dreiländereck zu Brasilien und Argentinien befindet. Hier gibt es schöne Parks wie beispielsweise auch einen chinesischen Garten.
Beeindruckend ist auch die Schlucht Rio Parana. Hier kann über eine 552 Meter lange Brücke gegangen werden, am anderen Ende angelangt, steht man dann in Brasilien. Nur 15 Minuten entfernt von der Stadt befinden sich die Iguazu Wasserfälle, die zu einem Teil auch in Argentinien und Brasilien liegen.
Zum größten Wasserkraftwerk der Welt gehört auch der Itaipu Staudamm. Er wurde gemeinsam von Brasilien und Paraguay gebaut und bringt es auf 8000 Meter Länge und ist fast 200 Meter hoch. Hier ist eine Führung und Busfahrt rund um das Gelände sehr empfehlenswert. San Bernadino ist ein Urlaubsgebiet am Ufer vom Ypacarai See. Hotels, Pensionen, Lokale, ein Badestrand und Wasser- und andere Sportmöglichkeiten werden hier geboten.
Asuncion, die Hauptstadt Paraguays, bietet ebenso einige attraktive Dinge. Dort gibt es beispielsweise die Estacion Central del Ferrocarril. Das ist der Hauptbahnhof, der bereits 1861 eingeweiht wurde. Ein kleines Museum lädt zum Besuch ein und man erfährt mehr von der Geschichte der Eisenbahn in Paraguay. Sehr imposant ist auch die Catedral Metropolitans. Der Grundstein der Kirche wurde im 17. Jahrhundert geleg. Unter andrem gibt es dort einige sehenswerte Altare und andere kulturhistorisch wertvolle Kostbarkeiten zu entdecken. Auch einen botanischen Garten findet sich in der Hauptstadt Paraguays, wo es zudem noch drei verschiedene Museen. Eines für Naturgeschichte, eins für Geschichte und ein weiteres, das die Indigene Vergangenheit des Landes widerspiegelt.

