Peru in Südamerika
Peru liegt im Westen des südamerikanischen Kontinents und grenzt unter anderem an Ecuador, Chile und Brasilien. Der ganze westliche Teil ist direkt am Pazifik gelegen. Peru gliedert sich landschaftlich in drei ganz unterschiedliche Zonen.
Die Costa (Küste), die 11 Prozent der Staatsfläche entspricht, die Sierra (Anden, Hochland) mit ungefähr 15 Prozent und der Selva (Regenwald) und Montana (Nebelwald), die ca. 64 Prozent der Landesfläche ausmachen. Die Landessprache ist Spanisch und Quetchua, die Hauptstadt von Peru ist Lima. Die Einwohnerzahl liegt knapp über drei Millionen und das Land wurde bereits am 28. Juli 1821 unabhängig von Spanien. In Peru findet man auch heute noch bis auf die Touristenfleckchen fast nur Latinos, einige werden auch liebevoll “Chinos” genannt, denn die Augenpartien einiger Peruaner ähneln der von Chinesen.
Peru Klima
Aufgrund der Aufteilung in die verschiedenen Zonen gibt es drei unterschiedliche Klimazonen in Peru. Das Land liegt südlich vom Äquator und es gibt überall andere klimatische Bedingungen. Dies ist mit ein Grund, warum es keine richtig perfekte Reisezeit gibt, um ganz Peru zu bereisen. Im Januar und Februar zum Beispiel gibt es im peruanischen Hinterland öfter Flüsse, die über die Ufer treten und so zu Überschwemmungen lokaler Gebiete führen. Dann sind einige Straßen kurze Zeit nicht passierbar, bis sich die Wassermassen wieder beruhigen.
Peru Sehenswürdigkeiten
In Peru gibt es einiges zu entdecken, was die Sehenswürdigkeiten und Attraktionen des Landes anbelangt.
Sehenswertes in Lima
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Limas Altstadt
Die Altstadt Limas zählt mit seinen Museen und auch imposante Kirchen zum Weltkulturerbe der UNESCO. Um die sehr schöne, gepflegte Altstadt Limas, und den bei Touristen sehr beliebten Stadtteil Miraflores zu besichtigen, werden etwa zwei Tage beansprucht.
Am Platz der Waffen, wie man den Plaza de Armas in Lima ins Deutsche übersetzt, wurde Lima einst gegründet. Dort findet man auch die mächtige Kathedrale Limas und den Regierungspalast.
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Strand bei Miraflores
Der Stadtteil Miraflores bietet den Besuchern alles was das Herz begehrt, und ist wohl auch der schönste und bestgepflegteste Teil der Stadt, neben Surco. Der Strand lädt zum Surfen ein, Wind ist immer vorhanden und die Wellenreiter treffen hier auf gute Bedingungen. Von den Klippen oberhalb des Strandes sieht man häufig Gleitschirmflieger, die sich in Richtung Meer treiben lassen, die Aufwinde dort sind ideal für diese Sportart.
Chan-Chan
Wer einen Ausflug an der Küste entlang unternimmt, der sollte sich auf keinen Fall einen Besuch von Trujillo und Chan-Chan entgehen lassen. Dort gibt es die größte Lehmsiedlung weltweit zu sehen. Die Gegend gehört ebenfalls zum UNESCO Weltkulturerbe und wurde von den Inkas erobert und zerstört.
Huanchaco
20 Kilometer entfernt von Trujillo liegt das Fischerstädtchen Huanchaco. Dort gibt es einige günstige Unterkünfte und die Wellen am Pazifik dort sind gigantisch. Vor allem Surfer werden hier das Paradies auf Erden vorfinden. Interessant anzuschauen sind dort unter anderem die Schilfboote, die von den Spezialisten vor Ort selbst anfgefertigt werden.
Titicaca-See
Der sehr bekannte Titicaca-See ist neben Bolivien auch in Peru zu finden und liegt mit der Stadt Puno auf einer Höhe von 3800 Metern. In diesem imposanten Städtchen gibt es auch einige Gebäude aus der Kolonialzeit zu entdecken. Sehr empfehlenswert ist auch eine Rundfahrt auf dem See.
Cuzco/Cusco
Die einstige Hauptstadt der Inkas, Cuzco, die auch Cusco geschrieben werden kann, liegt in 3360 Metern Höhe und es gibt diverse Ruinen des ehemaligen Inkareichs, wie etwa den Sonnentempel Coricancha dort zu sehen.
Machu Picchu
Von der Stadt Cuzco aus bieten sich auch Ausflüge zu anderen bekannten Städten der Inka und nach Machu Picchu an. Dieses Gelände beherbergt Überreste von Palästen, Türmen und auch Tempeln, die restauriert wurden. Im Jahre 2007 wurde Machu Picchu sogar auf die Liste gesetzt, aus der die 10 Weltwunder gewählt wurden.
Nazca-Linien
Die Nazca-Linien sind riesige Scharrbilder in der Wüste bei Nazca und Palpa. Auf 500km² verteilt finden sich Figuren und Formen, etwa Vögel, Wale, Menschen oder Affen. Erst vor kurzem gelang es, weitere Scharrformationen durch Luftaufnahmen aus niedriger Höhe ausfindig zu machen.
Die deutsche Wissenschaftlerin Maria Reiche machte sich von 1941 bis zu ihrem Lebensende 1998 die Mühe, die Nazca-Linien zu kartographieren und zu einem schützenswerten Kulturgut zu machen. Wie die früheren Bewohner es geschafft haben, diese oft Hunderte Meter breiten und langen Bilder zu formen, ist bis heute nicht bekannt, und daher auch eins der wenigen wirklichen Wunder dieser Welt.
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