Bolivien in Südamerika

 

Bolivien ist ein Binnenstaat, der in Südamerika liegt, und der als Nachbarstaaten im Norden und Osten Brasilien, im Süden Argentinien und Paraguay, und im Westen Chile und Peru hat. Die offizielle Hauptstadt Boliviens ist Sucre mit etwa 310.000 Einwohnern, der Regierungssitz ist allerdings im über 3.200 Meter hoch gelegenen La Paz, in dem etwa 900.000 Menschen ihr zuhause haben, und das auch viel bekannter ist, als die Hauptstadt.

 

Bolivien - das Land

 

Aus geographischer Sicht ist Bolivien in ganz Südamerika einzigartig. Erwähnenswert sind Altiplano, eine Hochebene in den Anden und der 3810 Meter hoch gelegene Titicacasee, der größte See in Südamerika. Bolivien dehnt isch auf etwa 1.1 Mio km² aus, und ist damit doppelt so groß wie Spanien. Die Menschen in Bolivien sind zu 55% indigener Abstammung, 30% sind Mesitzen, also Mischlinge aus indigenen und ehemaligen weißen Einwanderern, der Rest der Bevölkerung sind Weiße. Die Landessprache in Bolivien ist Spanisch und die Hauptstadt ist Sucre. Schon im August 1825 wurde Bolivien von Spanien unabhängig und hat heute etwa 11 Millionen Einwohner, Tendenz steigend.

Boliviens klimatische Verhältnisse

 

Aufgrund der unterschiedlichen Höhenlagen gibt es auch verschiedene Klimazonen. Auf dem Altiplano herrschen geringe Temperaturschwankungen, was die Jahreszeit angeht und mittelgroße Schwankungen wenn es um den Unterschied von Tages- und Nachttemperatur geht. Am Ostabfall der Anden herrscht gemäßigtes und subtropisches Klima. Hingegen sind im Tiefland, im Bolivianischen Schaco, Temperaturen wie in einer Savanne zu spüren, wo das Thermometer schon mal über 40 Grad Celsius steigt. Feucht und regnerisch ist es im Gebiet Yungas. In den tieferliegenden Regionen, wie etwa Cochabamba, ist alles grün und teils sumpfig, wie in einem Dschungelgebiet.

 

Boliviens Sehenswürdigkeiten

 

Regierungssitz La Paz

Die wohl meisten Sehenswürdigkeiten Boliviens gibt es in der inoffiziellen Hauptstadt La Paz. Hier gibt es auch einen internationalen Flughafen, der in der Nähe des zweithöchsten Berges im Land liegt. Daher bieten sich Expeditionen in das Land von La Paz aus an. In der Stadt ist die vom Westen geprägte Architektur zu erkennen und es gibt auch noch Gebäude aus der spanischen Kolonialzeit.

Die Infrastruktur der Stadt La Paz ist sehr gut ausgebaut und besonders zu empfehlen sind eine Besichtigung der San Francisco Kirche und ein Besuch der zahlreichen Museen wie beispielsweise dem Kunst- oder dem Goldmuseum. Außerdem gibt es in La Paz einen Hexenmarkt, in dem es rituelle Dinge zu kaufen gibt.

Hauptstadt Sucre

Die Altstadt von Sucre, der richtigen Hauptstadt Boliviens, zählt zum Weltkulturerbe der UNESCO. Im Museum der Stadt kann viel über den Weg zur Unabhängigkeit Boliviens erfahren werden.

Potosi

Ein weiterer Punkt, der Urlauber anzieht, ist die Stadt Potosi, bekannt für die Silbergewinnung der Kolonialzeit. Es gibt hier einige interessante Kirchen und auch ein Ausflug in die Umgebung hat seine Reize.

Uyuni

Die Salzwüste Uyuni mit einer Fläche von 12 000 Quadratkilometern ist in der Nähe und es gibt dort Riesenkakteen und auch versteinerte Algen zu sehen.

Titicacasee

Aus landschaftlicher Sicht ist sicher auch der Titicacasee atemberaubend. Er befindet sich nicht nur in Peru, sondern zu einem kleinen Teil auch auf bolivianischen Boden. Im See gibt es einige Inseln, die einige historisch bedeutende Relikte der Inka-Kultur beherbergen.

Cochabamba

Zu den Attraktionen Boliviens zählt die Christus Statue in der Stadt Cochabamba. Sie liegt 220 Kilometer entfernt von La Paz und ein Ausflug wird mit dem Blick auf die 34,20 Meter hohe Figur aus dem Jahre 1994 belohnt.

 

Landkarte Bolivien