Tolle Bilder aus Peru
Peru ist ein Land, das auch für Europäer noch interessante und unbekannte, unentdeckte Fleckchen hat, die es zu entdecken gilt. Einige Bilder aus Lima in Peru sollen keinen Überblick schaffen über das Land, sondern eher Neugier wecken auf mehr.
In der Hauptstadt Lima im District Surco fanden wir eine ältere Frau, die selbstgemachte Plastilinfiguren auf dem Platz direkt vor der hübschen Kathedrale von Surco anbot. Das erste und das zweite Plastilinmädchen halten je ein Tablett mit Picarones. Picarones sind süße, frittierte Gebäckstücke, ähnlich einer Schmalznudel, oder den den in Bayern bekannten Ausgezogenen. Das dritte Plastilinmädchen serviert ein Anticucho, das sind gegrillte Rinderherzen am Spieß, wie sie auch auf der Straße angeboten werden.
Die kurze Fotostrecke führt weiter ins Herz von Lima, in seine Altstadt. In früherer Zeit war dieser Teil der Stadt berüchtigt für seine Schuhputzer, die auch gerne mal die Taschen der Touristen säuberten. Sicher gibt es heutzutage auch noch kleinere Überfälle und auch mal einen Mord an einem Touristen. Aber die Straßen sind sicherer als früher. Zumindest am Tag. Wie in ganz Südamerika wist auch hier im Februar der Karneval, und daher stammen die ersten beiden Fotos. Auch in Peru gibt es Urwald, der Amazonas beginnt im östlichen Teil Perus und dort leben auch heute noch Ureinwohner, die wie in Avatar gegen die eindringenden Öl- und Gaskonzerne kämpfen müssen, die im Amazonas-Delta die vorhandenen Naturschönheiten, den peruanischen Dschungel, zerstören, um Gas und Öl zu fördern. Nach wie vor werden hier ökologisch wichtige Landschaftsteile dem Profit der großen Öl- und Gaskonzerne geopfert.
Typisch für Lima sind überstehende, geschlossene Holzbalkone , die meist noch aus vergangenen Jahrhunderten stammen, und von den Besitzern der Häuser gepflegt und aufwendig restauriert werden.
Den europäischen oder us-amerikanischen Touristen erkennen die Einheimischen recht schnell, und dann wird auch mal der Gaudibursch rausgelassen. Das nächste Foto zeigt einen Tourismuskasper, der für ein Foto zur Verfügung steht.
Im Zentrum von Lima befindet sich auch das Regierungsviertel mit seinem Palast, in dem die von Ollanta Humalla geleiteten semipräsidialen Repubik. In der seitlich des Palastes befindlichen Kathedrale von Lima, geben sich die wichtigsten Persönlichkeiten den Landes das Ja-Wort.
Einige Strände in Lima sind im Süden der Stadt gelegen. Dort ist es fast immer windig, was bei der heißen Sonne Südamerikas sehr angenehm sein kann. Die Wellen des Pazifiks schlagen hier hier mit voller Härte auf. Schwimmen ist hier eher weniger angesagt, bei bis zu 7 Meter hohen Wassertürmen, die kurz vor dem Strand einstürzen.
Im ganzen Land gibt es Mototaxis, diese Motocar genannten dreirädrigen Motorräder mit Sitzmöglichkeit für eigentlich nur 2 Personen im hinteren Teil wird schon mal von bis zu 5 Mitfahrern genutzt. Die Motocars sind ein typisches Gefährt im Straßenbild Perus. Ansonsten finden sich neuere Fahrzeuge, aber auch viele alte bis ja sehr alte und eigentlich nicht straßentaugliche Fahrzeuge.
Ein Taxi am Flughafen Lima, das einen in den von Touristen gerne genutzten Hotelbereich in Miraflores bringt, kostet ca. 40 Soles, was in etwa 12 Euro entspricht. Wer in Lima jemanden kennt, kann auch erheblich preiswerter vorankommen. Eine Busfahrt mit den öffentlichen Bussen Limas mit Umsteigen vom Flughafen in Lima nach Miraflores ist einem Touristen ohne Kenntnisse der lokalen Gegebenheiten nicht zu empfehlen.
Auf nach Tarma, eine Stadt in den Bergen Perus, auf etwa 3000 Metern Höhe gelegen findet man auf dem Weg von Lima nach Tarma einige schöne Sites, wie etwa am höchsten Punkt der zu überwindenden Berglandschaft, in Ticlio befindet sich einer der tollen und noch gut erhaltenen Bergseen, die je nach Wetterlage in vielen tollen Farben schillern.













