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Flüsse der USA

Ein Überblick über die größten Flüsse der USA soll eine kleine Zusammenfassung der bei Wikipedia erhältlichen Infos zu den tausenden Flüssen der USA darstellen und beinhaltet die wichtigsten Flussläufe der Vereinigten Staaten.

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Karte der Seen und Flüsse der USA

Missouri River

 

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Der Missouri-River bei St. Charles

Der Missouri River, der wegen seines hohen Schlammanteils auch den Spitznamen „Big Muddy“ trägt, ist mit 4130 Kilometer der längste Nebenfluss des Mississippi River und der längste Fluss der USA, denn er ist länger als der Strom, in den er mündet. Mit diesem Strom bildet der Missouri als Missouri-Mississippi den längsten Strom in Nordamerika. Der Verlauf des Flusses folgt zum Großteil grob dem Rand der Vereisung während der letzten Eiszeit. Einer der beiden Quellflüsse des Missouri, der Jefferson, entspringt in den Bergen des südwestlichen Montana, vier Kilometer westlich der Ortschaft Elkhorn nahe der Wasserscheide zwischen dem Atlantik und dem Pazifik. Der andere Quellfluss, der Madison entspringt im Yellowstone-Nationalpark im Staate Wyoming. Die beiden Flüsse vereinigen sich im Missouri Headwaters State Park sieben Kilometer nordöstlich der Ortschaft Three Forks in Montana und bilden von da an den Fluss Missouri.

 

Mississippi River

 

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Der Verlauf des Mississippi River nahe der Stadt Missouri

Der Mississippi River ist ein 3778 Kilometer langer Strom in den Vereinigten Staaten. Er entspringt dem Lake Itasca im nördlichen Minnesota und mündet rund 160 Kilometer südlich von New Orleans in den Golf von Mexiko.

Der größte Nebenfluss Missouri ist bis zur Mündung in den Mississippi deutlich länger als der Mississippi. Missouri und Unterlauf des Mississippis bilden als Mississippi-Missouri mit 6051 Kilometern Länge das viertlängste Flusssystem der Erde.

Auf seinem Weg durchquert der Mississippi nahezu das gesamte Staatsgebiet der USA von Nord nach Süd und fließt durch acht US-Bundesstaaten: Minnesota, Illinois, Missouri, Kentucky, Arkansas, Tennessee, Mississippi, Louisiana und bildet die Grenze von Wisconsin und Iowa. Bei St. Louis vereinigt er sich mit dem Missouri sowie dem Meramec und bei Cairo, Illinois, mit dem Ohio. Bis auf das Gebiet um die Großen Seen entwässert der Fluss das gesamte Gebiet zwischen den Rocky Mountains im Westen und den Appalachen im Osten. Das Delta bei New Orleans bildet eines der größten Mündungsgebiete weltweit.

Der Mississippi entwässert den größten Teil des zwischen den Randgebirgen im Osten (Appalachen) und im Westen (Rocky Mountains) gelegenen Teils der Vereinigten Staaten von Amerika in den Golf von Mexiko. Das Einzugsgebiet des Mississippi ist das viertgrößte der Welt. Es umfasst 3.220.000 Quadratkilometer und erstreckt sich über 31 Bundesstaaten der USA und zwei Provinzen Kanadas. Durch die überwiegende Lage im Westwindgürtel ist der im Lee der Hochgebirgsketten liegende westliche Teil überwiegend semiarid und der östliche Teil humid.

 

Yukon River

 

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Der Yukon-River in Yukon

Der Yukon River entspringt im kanadischen Territorium Yukon und fließt überwiegend nach Westen, wo er im US-Bundesstaat Alaska in das Beringmeer mündet. Auf Grund seiner Größe und seiner Bedeutung wurde der Fluss von den meisten in seinem Flusssystem lebenden indigenen Völkern zumeist als „Großer Fluss“ oder „Großer, weiter Fluss“ bezeichnet. Der Yukon ist mit 3120 Kilometer Länge der fünftlängste Fluss auf dem nordamerikanischen Kontinent. Hinter dem Missouri und Mississippi River ist er allerdings der drittlängste Fluss der USA.

Der Ursprung des Yukons befindet sich im westlichen Kanada in den Coast Mountains, etwa 200 Kilometer östlich der Pazifikküste nahe der Grenze der Provinz British Columbia und dem Yukon-Territorium. Etwa 30 Kilometer hinter dem Marsh Lake durchbricht der Yukon den schmalen, etwa zwei Kilometer langen Miles Canyon und wird dahinter im Schwatka Lake aufgestaut. Der Staudamm wurde mit Fischtreppen versehen, um Lachsen den Zugang zu den vom Meer über 3000 Kilometer entfernten Laichgewässern zu ermöglichen.

Die folgenden 740 Flusskilometer zwischen Whitehorse und Dawson sind heute vor allem von touristischer Bedeutung. Kanuten legen die landschaftlich reizvolle Strecke unter Ausnutzung der bis zu zehn km/h schnellen Strömung in etwa 14 bis 16 Tagen zurück (Wildwasserschwierigkeitsskala stellenweise I bis II bei Hochwasser). Etwa 20 Kilometer nördlich von Whitehorse durchfließt der Yukon den Lake Laberge. Der 65 Kilometer lange und vier Kilometer breite See entstand durch eine Ausweitung des Flusses.

In Fort Selkirk, einem ehemaligen Handelsposten, mündet der Pelly River in den Yukon. Weitere bedeutende Zuflüsse bis Dawson sind der White River sowie der Stewart River. In Dawson mündet der durch die Goldfunde von 1896 bekannte Klondike River in den Strom. Auf dem 141. Längengrad liegt die Staatsgrenze von Kanada und den Vereinigten Staaten. Wenige Kilometer stromabwärts liegt Eagle, ein Versorgungszentrum aus der Zeit des Goldrausches, mit heute 150 Einwohnern. Etwa 15 Kilometer hinter dem Ort erreicht der Yukon die Grenze des Naturschutzgebietes Yukon-Charley Rivers National Preserve. Im breit aufgefächerten Yukon-Kuskokwim-Delta mündet der Fluss schließlich im Yukon Delta National Wildlife Refuge ins Beringmeer.

 

Rio Grande

 

Der Rio Grande ist ein Strom, der durch die USA und Mexiko fließt. Der Rio Grande (großer Fluss) entspringt in den Rocky Mountains (Colorado, USA) und fließt durch den US-Bundesstaat New Mexico in Richtung Süden. Ab der texanischen Grenze bei El Paso bildet der Rio Grande die Grenze zwischen den USA (Texas) und Mexiko. Auf dieser Grenze durchfließt er den Amistad- und den Falcon-Stausee. Schließlich mündet er in den Golf von Mexiko. Allerdings ist bis dahin vom „wilden Fluss“ nicht mehr viel übrig, denn er wird in großem Maße zur Bewässerung landwirtschaftlicher Flächen angezapft.

Mit einer Länge von 3.034 km ist der Rio Grande nach dem Missouri River, Mississippi River und dem Yukon River der drittlängste Fluss der USA. Von seiner Gesamtstrecke entfallen knapp 300 km auf Colorado, rund 750 km auf New Mexico und etwas mehr als 2.000 km auf Texas.

Der Rio Grande entspringt im San-Juan-Gebirge, das sich vom südwestlichen Colorado bis ins nördliche New Mexico erstreckt und ein Teil der Rocky Mountains bildet. Die Quelle des Flusses liegt im Rio Grande National Forest, San Juan County, in Colorado in einer Höhe von mehr als 3.600 Metern und wird vorwiegend gespeist durch die Schneeschmelze auf den noch mehrere Hundert Meter höher gelegenen Berggipfeln am Continental Divide. Während die Schneeschmelze auf der Westseite über den Animas River, den San Juan River und den Colorado River im Lake Powell mündet, verbindet sich die Schneeschmelze auf der Ostseite mit dem Rio Grande.

 

Colorado River

 

Der Colorado River ist der größte und wichtigste Fluss im Südwesten von Nordamerika. Er ist 2.333 km lang und besitzt ein Wassereinzugsgebiet von 703.132 km². Landwirtschaft, Trinkwasser- und Elektrizitätsversorgung im Südwesten der Vereinigten Staaten und in Teilen Kaliforniens hängen stark vom Wasserregime des Colorado River ab. Der Fluss entspringt im Rocky-Mountain-Nationalpark im US-Bundesstaat Colorado, nordwestlich von Denver auf der Westflanke der Nordamerikanischen Kontinentalen Wasserscheide. Er fließt von den Bergen der Rocky Mountains nach Utah und Arizona und bildet größtenteils die Grenze zwischen Arizona und Nevada sowie die komplette Grenze zwischen Arizona und Kalifornien. Danach fließt der Colorado nach Mexiko und mündet zwischen den Bundesstaaten Baja California und Sonora in den Golf von Kalifornien. Der Colorado River entspringt in einem Gebiet mit hoher Gebietswasserspende und durchfließt in der Folge ein großes Trockengebiet. In den US-Bundesstaaten Utah, Nevada, Arizona und Kalifornien ist er daher ein sogenannter Fremdlingsfluss.

 

Arkansas River

 

Der Arkansas River ist ein 2333 Kilometer langer Nebenfluss des Mississippi in den Vereinigten Staaten von Amerika. Er entspringt in der Sawatch Range der Rocky Mountains auf etwa 4260 m Höhe nahe der Kleinstadt Leadville im zentralen Colorado – rund 130 Kilometer südwestlich von Denver. Er fließt in östliche Richtung durch die Great Plains, passiert unter anderem Pueblo, Wichita, Tulsa und Little Rock, um dann schließlich an der Staatsgrenze zum US-Bundesstaat Mississippi in den gleichnamigen Fluss zu münden.

Auf dem Weg von den Rocky Mountains hinab in die Hochebenen der Great Plains entwickelt sich der Arkansas River durch felsige Flussböden und auf Grund des starken Gefälles zu einem reißenden Fluss, der viele tiefe Schluchten passiert. In Kansas entwickelt sich der Arkansas River schließlich mehr und mehr zu einem ruhigen Strom, dem in den Tälern nahe der Stadt Tulsa der Canadian River zufließt und der sich schließlich durch die Bergketten Boston Mountains und Ouachita Mountains seinen Weg zum Mississippi bahnt.

Der Fluss, dessen Einzugsgebiet 435.122 Quadratkilometer umfasst, ist auf 1046 Kilometer Länge schiffbar, bis zur Mündung des Verdigris River unterhalb Tulsa. Der Verdigris River ist noch einige Kilometer bis Catoosa schiffbar, wo jener US-Binnenhafen mit der größten Meeresentfernung liegt.

Ohio River

 

Der Ohio River ist der größte linke Nebenfluss des Mississippi und entwässert den größten Teil des Ostens der Vereinigten Staaten von Amerika. Er entsteht durch die Vereinigung der beiden Flüsse Allegheny (Hauptquellfluss) und Monongahela in Pittsburgh, Pennsylvania und mündet nach 1.579 km (mit Allegheny 2.102 km) langem Lauf nahe der Stadt Cairo in den bis dahin so genannten Oberen Mississippi (Upper Mississippi). Der Ohio führt an seiner Mündung rund ein Drittel mehr Wasser als der Mississippi und ist damit hydrologisch der Hauptfluss des Mississippi-Flusssystems. Das Einzugsgebiet umfasst 14 Bundesstaaten, darunter die meisten südlichen Staaten an der Ostküste. Der Ohio ist auf seiner gesamten Länge schiffbar.

Von Pittsburgh fließt der Ohio zunächst nach Nordwesten durch die Countys Allegheny und Beaver, bevor er im Dreieck der Grenzlinien der drei Bundesstaaten West Virginia, Ohio und Pennsylvania zwischen East Liverpool, Chester und Midland eine abrupte Wende nach Süd-Südwest macht. Der Fluss bildet nacheinander die Grenze zwischen West Virginia und Ohio, Ohio und Kentucky, Indiana und Kentucky, sowie Illinois und Kentucky. Kurz bevor der Ohio bei Cairo in den Mississippi mündet, erreicht ihn von links mit dem Tennessee River sein größter Nebenfluss.

 

Red River

 

Der Red River ist ein mit Quellflüssen rund 2075 Kilometer langer Fluss in der Mitte und im Süden der USA und mündet in den Atchafalaya River. Er ist einer von mehreren Flüssen der Welt, die den Namen “Red River” tragen und einer von zweien dieses Namens in den USA, wo er gelegentlich auch “Red River of the South” genannt wird.

Der Red River entsteht im Nordwesten von Texas unweit der Grenze zu New Mexico in den Great Plains aus dem Zusammenfluss von vier Quellflüssen: Prairie Dog Town Fork sowie Elm Fork, Salt Fork und North Fork. Der Prairie Dog Town Fork, der Hauptquellfluss des Red River, entsteht östlich der Grenze zu New Mexico nur etwa 47 km westlich von Hereford aus den Quellbächen des kleinen Buffalo-Stausees. Von dort fließt er in östliche Richtungen, um sich bei Canyon mit dem Palo Duro Creek zum Prairie Dog Town Fork zu vereinigen. Dieser fließt innerhalb des Palo Duro Canyons (im gleichnamigen State Park) in Richtung Osten und bildet später – bereits als Red River – die Grenze von Texas und Oklahoma. Nach dem Durchfließen des Texoma-Stausees bildet er die Grenze zwischen Texas und Arkansas, zu dem streckenweise beide Ufer gehören. Anschließend erreicht der Red River die Grenze zwischen Arkansas und Louisiana und bald darauf Shreveport, die größte Stadt am Fluss. Durch Louisiana verläuft der Red River überwiegend in südöstlicher Richtung.

Rund 110 km nordöstlich von Baton Rouge mündet der Red River mit einer mittleren Wasserführung von 1.590 m³/s in den rund 270 km langen Atchafalaya River, den längsten Mündungsarm des Mississippi mit einem mittleren Abfluss von 4.730 m³/s. Wenn damit der Red River auch hydrologisch zum Einzugsgebiet des Mississippi gehört, wird er dennoch mitunter als eigenständiger Strom angeführt.

 

Columbia River

 

Der Columbia River ist ein 1953 Kilometer langer Fluss im westlichen Nordamerika. Er ist der wasserreichste aller nordamerikanischen Flüsse, die in den Pazifischen Ozean münden. Mit seinem linken Nebenfluss, dem Snake River, zusammen hat er eine Länge von 2240 km. Sein Einzugsgebiet umfasst 668.217 km², wovon etwa 15 % innerhalb Kanadas liegen. Die Quelle des Columbia River liegt in der kanadischen Provinz British Columbia; er fließt durch den mittleren Osten des US-Bundesstaates Washington. Auf den letzten 480 Kilometern vor seiner Mündung bildet der Flusslauf die Grenze zwischen den US-Bundesstaaten Washington und Oregon. Das erweiterte Einzugsgebiet erstreckt sich über die Staaten Montana und Idaho. Bei Astoria mündet der Columbia in den Pazifik. Der Columbia ist der größte Fluss der Region Pazifischer Nordwesten.

 

Snake River

 

Der Snake River ist ein 1674 km langer Nebenfluss des Columbia Rivers im Nordwesten der Vereinigten Staaten. Der Snake River hat seine Quelle an der kontinentalen Wasserscheide im Yellowstone-Nationalpark, fließt dann in Wyoming nach Süden durch den Grand-Teton-Nationalpark.

Hinter dem Snake River Canyon biegt er nach Westen ab und erreicht die Snake River Plain, eine Ebene, die sich über rund 600 km bogenförmig durch das südliche Idaho zieht. Er fließt an den Städten Idaho Falls, Pocatello, Twin Falls und Boise vorbei und bildet mehrere Stauseen wie das American Falls Reservoir. Dann strömt er weiter nach Norden und bildet einen Teil der Grenze zwischen Idaho und Oregon. Auf der Höhe von Twin Falls bildet der Snake River die 70 m hohen Shoshone Falls, auch Niagara of the west genannt.

Südlich von Lewiston durchquert der Snake River den Hells Canyon, der mit bis zu 2410 m Tiefe zu den tiefsten Schluchten der Welt zählt. Nach dem Zusammenfluss mit dem Clearwater River wird der Fluss im US-Bundesstaat Washington mehrfach zur Energieerzeugung aufgestaut und mündet schließlich bei Pasco in den Columbia River. Im Einzugsgebiet des Snake River liegen unter anderem die Owyhee-Talsperre, die Dworshak-Talsperre und der nach einem Dammbruch im Jahr 1976 nicht wieder aufgebaute Teton-Staudamm.

 

Green River

 

Der Green River ist der größte Nebenfluss des Colorado River im Westen der USA. Er hat seine Quelle in Wyoming, fließt durch Utah, macht eine kurze Schleife durch den US-Bundesstaat Colorado und mündet nach 1175 Kilometern im Canyonlands-Nationalpark in den Colorado River. Auf seinem Weg liegen mehrere spektakuläre Canyons.

Der Green River entspringt der Wind River Range in den Rocky Mountains und fließt im westlichen Wyoming nach Süden und vereinigt sich mit dem Big Sandy River. Südlich der Stadt Green River, WY liegt der Stausee Flaming Gorge Reservoir, der sich bis in die nordöstliche Ecke Utahs erstreckt. Der Stausee ist in der Region eine wichtige Wasserquelle und wird zur Energiegewinnung eingesetzt. Der Bau des 1963 fertiggestellten Staudamms war umstritten.

Östlich der Uinta Mountains verläuft der Green River in einer Schleife durch den Nordwesten Colorados und kommt beim Dinosaur National Monument zurück nach Utah, wo der White River in den Fluss mündet. Weiter südlich durchläuft der Green River auf einer Strecke von 192 km zuerst den Desolation Canyon und dann den Gray Canyon, bevor er die Ortschaft Green River, UT erreicht. Er fließt weiter nach Süden und trifft im Canyonlands-Nationalpark auf den Colorado River.

 

Sacramento River

 

Der Sacramento ist mit 607 Kilometern der längste Fluss des US-Bundesstaates Kalifornien. Der Strom entspringt südwestlich des Mount Shasta im südlichen Teil der Kaskadenkette und durchfließt die Ebenen des Sacramento Valleys, ehe er sich schließlich rund 50 Kilometer südlich von Sacramento in der Bucht von Suisun mit dem San Joaquin River vereinigt und über die Carquinez-Straße in die Buchten von San Pablo und San Francisco fließt. Die wichtigsten Nebenflüsse des Sacramento sind der Feather River, der McCloud River und der Pit River, von denen letzterer mit einer Länge von 176 Kilometern der längste ist.

Der Sacramento ist flussaufwärts auf fast 300 Kilometer bis nach Red Bluff schiffbar; für Hochseeschiffe liegt die Grenze bei der Stadt Sacramento. Meerestiere wie Grauwale und Seelöwen verirren sich auf der Suche nach Nahrung bisweilen bis weit ins Landesinnere hinter den schiffbaren Teil des Flusses und finden später nicht mehr den Weg in den Pazifik zurück.

 

Hudson River

 

Der Hudson River ist ein 493 Kilometer langer Fluss im Osten der USA. Der Hudson entspringt im US-Bundesstaat New York in den Adirondack Mountains am Henderson Lake. Von dort fließt er überwiegend in südlicher Richtung durch diesen Staat und nimmt bei Albany das Wasser des Mohawk River auf. Nur im Unterlauf bildet er teilweise die Grenze zum Nachbarstaat New Jersey und erreicht vor seiner Mündung den New Yorker Hafen. In den Atlantik mündet er zwischen den Inseln Manhattan und Long Island einerseits und Staten Island andererseits.

Der Hudson entwässert zusammen mit seinen Nebenflüssen, insbesondere mit dem Mohawk River, ein großes Gebiet im Osten der USA. Der Strom ist flussaufwärts bis Albany schiffbar. Der im 19. Jahrhundert gebaute Eriekanal verbindet den Hudson mit dem Eriesee. Er ist über ein Kanalsystem mit dem Lake Champlain verbunden. Wegen der Schönheit des Hudsontals wurde dem Hudson River die Bezeichnung Der Rhein Amerikas verliehen.