Antigua und Barbuda sind beides Inseln, die zusammen einen unabhängigen Inselstaat bilden. Dieser Staat gehört zum Commonwealth und die Inseln befinden sich südöstlich von Puerto Rico zwischen dem Nordatlantik und der Karibik.

Fläche 442 km2
Einwohner (2013) 87.300
Hauptstadt Saint John’s
Amtsprache Englisch
Nationalfeiertag 1. 11.
Währung 1 Ostkaribischer Dollar (EC$) = 100 Cent
Zeitzone MEZ − 5 Stunden

amtlich englisch Antigua and Barbuda, Inselstaat im Karibischen Meer, umfasst die Antilleninseln (Kleine Antillen) Antigua (280 km2), Barbuda (160,5 km2) und Redonda (1,5 km2, unbewohnt).

Inseln der Karibik: Antigua und Barbuda

Barbuda-Strand

Am feinen Sandstrand von Barbuda

Zum Staatsgebiet gehören drei Inseln, die eine Fläche von 442,6 Quadratkilometern haben. Die Hauptstadt St. John’s befindet sich auf der mit 280 Quadratkilometern größten Insel, Antigua.

 

Antigua-Barbuda

 

Auf der Nationalflagge geht die Sonne über dem Meer auf. In Wirklichkeit ist es dort aber noch viel schöner, den Sonnenaufgang zu beobachten.

Nach der letzten Volkszählung leben gut 70 000 Menschen in Antigua und Barbuda, wobei davon auf Barbuda lediglich 1500 Menschen zu finden sind.

Staatsrecht

Nach der Verfassung vom 1. 11. 1981 ist Antigua und Barbuda eine konstitutionelle Monarchie im Commonwealth. Staatsoberhaupt ist der britische Monarch, vertreten durch einen einheimischen Generalgouverneur; das Zweikammerparlament besteht aus Senat (17 vom Generalgouverneur ernannte Mitglieder) und Repräsentantenhaus (17–19 Abgeordnete, auf 5 Jahre direkt gewählt), Regierungschef ist der vom Generalgouverneur berufene Premierminister.‑– Einflussreichste Parteien: United Progressive Party (UPP) und Antigua Labour Party (ALP)

Landesnatur

Antigua ist vulkanischen Ursprungs, im Nordosten mit Kalken überdeckt (bis 403 m über dem Meeresspiegel). Barbuda ist eine tertiäre Kalktafel, Redonda ein Fels aus Vulkangestein. Alle Inseln sind von Korallenriffen umgeben. Das Klima ist tropisch mit mittleren Jahrestemperaturen von 24–30 °C und Niederschlägen von etwa 1 200 mm (v. a. in der Regenzeit von Mai bis November, ab Juli mit Wirbelstürmen).

Bevölkerung

Etwa 90 % der Bevölkerung sind schwarzafrikanischer Abstammung, über 95 % sind Christen (besonders Anglikaner). Es besteht allgemeine Schulpflicht vom 5. bis zum 16. Lebensjahr. Die Alphabetisierungsrate wird mit (2002) 87 % angegeben.

Wirtschaft und Verkehr

Wirtschaftliche Grundlage sind der Fremdenverkehr (mehr als die Hälfte des Bruttoinlandsprodukts [BIP]) sowie die Entwicklung zum Offshorefinanzzentrum; daneben Gemüse-, Obstbau, Baumwoll- und Zuckerrohranbau. Wichtigste Handelspartner sind Frankreich, Deutschland und die USA.

Hauptbedeutung hat der Straßenverkehr (etwa 2500 km Straßen); Tiefseehafen in Saint John’s (für Kreuzfahrtschiffe), internationaler Flughafen V. C. Bird (7 km nordöstlich von Saint John’s) auf Antigua.

Geschichte

Die Insel Antigua wurde 1493 von Kolumbus entdeckt und 1632 (Barbuda 1628) von englischen Siedlern kolonisiert. 1674 begann der intensive Zuckerrohranbau mit afrikanischen Sklaven als Arbeitskräften. 1834 wurde die Sklaverei abgeschafft. 1871–1956 war das Gebiet Teil der britischen Kolonie Leeward Islands Federation, gehörte 1958–62 zur Westindischen Föderation (seit 1960 mit Selbstverwaltungsverfassung), wurde 1967 Mitglied der Westindischen Assoziierten Staaten, seit 1981 selbstständig. Premierminister waren Vere C. Bird (* 1909, † 1999), später sein Sohn Lester B. Bird (* 1938) und ab 2004 Baldwin Spencer (* 1948).

Das Klima und Wetter

Das Klima ist wie in allen Teilen der Karibik tropisch und meist schwül, mit hoher Luftfeuchtigkeit gepaart. Die Temperaturen schwanken zwischen 22 Grad Celsius in den Monaten Dezember bis Februar und um die 30 Grad Celsius von Juni bis September.

Sehenswürdigkeiten

Saint John’s ist die Hauptstadt des Inselstaates Antigua und Barbuda in der Karibik. Sie befindet sich im Nordwesten der Insel Antigua an einer Bucht des Karibischen Meeres. In Saint John’s leben 25.150 Einwohner.

 

Antigua-Stadt

Stadtansicht St. John’s

 

Die größte Stadt des Inselstaates wurde 1632 von englischen Kolonisten aus St. Kitts und Nevis angelegt. Die Siedlung war seitdem das Verwaltungszentrum von Antigua und ihrer Nachbarinsel Barbuda. Ab 1663 trafen in Saint John’s auch Kolonisten aus England ein. Im 18. Jahrhundert war die Stadt das Hauptquartier für den auf den Antillen stationierten Teil der Königlichen Flotte. 1981 wurde Saint John’s die Hauptstadt des neu gebildeten unabhängigen Staates Antigua und Barbuda.

Hier ist auch das kommerzielle Zentrum des Staates sowie der Haupthafen der Insel Antigua. Die Stadt ist ein Exportzentrum für Zucker, Rum und Baumwolle sowie für die Herstellung von Kunsthandwerk, Faserprodukten, Töpferwaren und Textilien.

Für Pauschalurlauber ist die Hauptstadt St. John’s genau das Richtige. Hier gibt es auch eine Menge Sehenswürdigkeiten, um einem Urlaub den nötigen kulturellen Touch zu verleihen. Zum Beispiel befinden sich die Kathedrale und das Nationalmuseum in der Hauptstadt.

Zudem gibt es hier auch noch die beiden Einkaufszentren Heritage und Redcliffe Quay. Früher war Antigua ein wichtiger Flottenstützpunkt in der Karibik und die renovierte Werft existiert auch heute noch als Freilichtmuseum. Andere Teile der ehemaligen Werft wurden umfunktioniert. So sind hier nach und nach die heute sehr attraktiven Hotels und auch gepflegte Restaurants mit lokalen Köstlichkeiten zu finden.

Zu den weiteren sehenswerten Bauten zählt die Zuckermühle Bettys Hope und auch die Multivisionsschau über die Landesgeschichte im Interpretation Center ist sehenswert.

Auf Barbuda befindet sich ein bemerkenswertes Vogelschutzreservat. Hier können unter anderem so genannte Fregattvögel, die eine Flügelspannweite von bis zu 2 Metern haben, gesehen werden.

Diese Inseln im Karibik sind eine der schönsten und unauffälligsten Plätze des Archipels.

Die perfekte interaktive Landkarte Antigua und Barbudas

In dieser Karte kann mit der gedrückten linken Maustaste der einsehbare Bereich verschoben werden. Mit den Pfeiltasten im linken oberen Bereich kann die Karte in die jeweilige Richtung erweitert werden.

Auf der linken Fieber-Leiste kann zudem die Ansicht verkleinert oder vergrößert werden. Diese Landkarte kann zudem im normalen Strassenkarten-Modus, als auch im Satelliten- und Hybrid-Modus eine gute Figur machen.

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