Nach wie vor bringt gute Bildung Wissen und Wissen ist Macht, die Zukunft wird den Gebildeten gehören. Mittlerweile ist ein rein auf ein spezielles Fach ausgeprägtes Wissen allerdings keine Garantie mehr für einen sofortigen und problemlosen Eintritt in das Arbeitsleben. Das Gesamtpaket zählt hier immer mehr, sie sogenannten Soft Skills werden immer wichtiger. Doch was ist das eigentlich?

Wikipedia meint hierzu:

Soziale Kompetenz (englisch social skills), häufig auch Soft Skills genannt, ist die Gesamtheit individueller Einstellungen und Fähigkeiten, die dazu dienlich sind, eigene Handlungsziele mit den Einstellungen und Werten einer Gruppe zu verknüpfen und in diesem Sinne auch das Verhalten und die Einstellungen dieser Gruppe zu beeinflussen. Soziale Kompetenz umfasst eine Vielzahl von Fertigkeiten, die für die soziale Interaktion nützlich bzw. notwendig sind. Ein zuweilen mit ihr gleichgesetzter Teilaspekt der sozialen Kompetenz ist dabei die sogenannte soziale Intelligenz als „Fähigkeit, andere zu verstehen sowie sich ihnen gegenüber situationsangemessen und klug zu verhalten“. Soziale Intelligenz in dieser weiter gefassten Bedeutung wird daher mittlerweile nicht mehr allein dem Menschen zugesprochen, sondern auch z.B. zusammen mit Menschen oder in Gruppen zusammenlebenden Tieren wie Primaten, Hunden, Hauskatzen oder Ratten.

In der Literatur werden soft skills oft eingedeutscht als „weiche“ Fähigkeiten und Fertigkeiten bezeichnet, die neben der sozialen Kompetenz im engeren Sinne auch Neigungen, Interessen und andere Persönlichkeitsmerkmale wie Belastbarkeit, Frustrationstoleranz u. ä. einschließen. „Weich“ meint dabei außerdem, dass diese Fähigkeiten und Fertigkeiten nicht mit gleicher Verlässlichkeit erfasst werden können wie die „Hard Skills“, etwa die (kognitive) Leistungsfähigkeit, für die zahlreiche objektive Leistungstests zur Verfügung stehen.

Das Auslandsstudium als Karrierechance

Auslandssemester-Suedamerika

Für viele Einsteller in großen Betrieben – Personaler oder Entscheider – ist ein Auslandssemester für eine gehobene Position fast schon Usus – also so wichtig wie das Beherrschen des Ein mal Eins. Dies ist mit ein Grund, warum sich immer mehr Studenten für ein Auslandsstudium bewerben. Daneben gibt es natürlich verschiedene weitere Gründe, die für einen Aufenthalt und ein Studium im Ausland sprechen. Auslandsstudium und -praktikum sind zudem in einigen Kursen ein wichtiger Teil des Curriculums, zum Beispiel nenne ich hier mal das Fach International Business Administration, oder auch Global Finances.

Da gibt es zum einen die Möglichkeit, eine andere Sprache intensiver kennenzulernen. Ein neues Land zu erkunden und natürlich auch die Bewohner und deren Lebensstil aktiv mitzubekommen. Das kann man einfach nicht übers Internet, über Filme, Bekannte, Diashows oder Präsentationen wirklich und echt erfahren. Dazu muss man auch heute noch eine Reise tun und sich in das entsprechende Land begeben.

Als bestes Beispiel kann man die Daten des Statistischen Bundesamtes für Deutschland nehmen:

Waren es im Jahr 1990 noch 104.615 ausländische Studierende, wuchs deren Zahl bis zum Jahr 2012 auf 265.292 Studenten, die aus dem Ausland kommen. 2010 wollten 126.600 Studierende eine Einschreibung bei einer ausländischen Hochschule anstreben. Vor wenigen Jahren wurden dagegen nur knapp die Hälfte an Einschreibungswilligen gezählt, hier ist also eine starke Zunahme zu verzeichnen. Mehr als 70 Prozent der Einschreibungen bezogen sich dabei auf die klassischen Länder wie die Schweiz, Österreich, Niederland, Großbritannien und die USA.

Die Länder in Südamerika dagegen haben viele Studierende gar nicht auf ihrer Liste. Dabei bietet gerade Südamerika ein durchaus ernst zu nehmendes Potenzial. Mit einer Bevölkerung von mehr als 400 Millionen Menschen und einer Fläche von 17.843.000 km² ist es die viertgrößte kontinentale Landfläche der Erde. Die Warenexporte nach Lateinamerika behaupteten sich gut: Güter im Wert von mehr als 25 Milliarden Euro wurden rein aus Deutschland in die Region im Jahre 2013 exportiert. Die lateinamerikanischen Importe nach Deutschland lagen in diesem Zeitraum bei 18 Milliarden Euro.

Wenn man mit der Mentalität und der Lebensweise im südlichsten Kontinent der Erde zurecht kommt, ist ein Berufseinstieg nach dem Studium durchaus eine interessante Alternative zum Leben und Arbeiten in Europa.

Was spricht für ein Auslandssemester in Südamerika

Ein Auslandssemester verschafft Dir einen Vorsprung vor Mitbewerbern für den Einstieg ins Berufsleben. Zeugt es doch von einem hohen Maß an Mobilität, der Fähigkeit, sich selbständig in einer fremden Kultur zurechtzufinden – und schärft das interkulturelle Zusammensein. Dadurch ergeben sich Vorteile, die Personalabteilungen von der eigenen Bewerbung überzeugen können.

Darüber hinaus bringt ein Auslandssemester in Südamerika weitere Pluspunkte mit sich. Aufgrund der Tatsache, dass die Amtssprache in den großen und für Studenten interessanten Ländern Spanisch oder Portugiesisch ist, beweist man mit dem halbjährlichen Auslandsaufenthalt weitergehende Fremdsprachenkenntnisse.

Zudem bietet sich Südamerika – aufgrund seiner wirtschaftlich aufstrebenden Position – auch für ein Auslandssemester im Rahmen der Wirtschaftswissenschaften oder auch globales Management an. Und ermöglicht interdisziplinäres Arbeiten, wenn es um die Kombination aus Marktentwicklung und Nachhaltigkeit geht. Aspekte, die Südamerika von einem Exoten zu einem lohnenden Ziel fürs Auslandssemester machen.

Die Qual der Wahl – studieren, aber wo in Südamerika

Studenten, die sich für ein Auslandssemester in Südamerika entscheiden, stehen in mehrfacher Hinsicht vor einem Problem. Eine der wichtigsten Hürden ist die Entscheidung für eine Hochschule vor Ort. Anders als in Mitteleuropa ist das Bildungssystem Südamerikas in Bezug auf die Universitäten deutlich differenzierter. Neben staatlichen Hochschulen, an denen kostenlos studiert werden kann, hat sich eine große Zahl privater Konkurrenten mit Studiengebühren entwickelt. Anders als in Europa ist deren Ruf allerdings nicht unbedingt besser.

Der Grund: Für den Zugang an eine öffentliche Hochschule muss zwingend eine Eignungsprüfung abgelegt werden. Das führt dazu, dass nur die besten Bewerber einen Studienplatz erhalten. Geld regiert auch hier die Welt: Kinder wohlhabender Eltern, die am Eingangstest der öffentlichen Universität scheitern, können sich Zugang zu einer der vielen privaten Unis erkaufen.

Tipp: Mitteleuropäische Studenten müssen sich vor der Eignungsprüfung in den südamerikanischen Unis nicht fürchten. Für ein Auslandssemester reicht es, wenn Du ein kleines Ergänzungsstudium belegst. Die eigentlichen Kurse im Semester vor Ort kannst Du dann selber zusammenstellen.

Es ist jedoch empfehlenswert, die Hochschule mit Sorgfalt zu wählen. Wenn sich das Auslandssemester fachlich in das eigene Studium einfügen soll, dann sollte die südamerikanische Uni oder Hochschule eine dem Studiengang vergleichbare Fachrichtung anbieten und die Prüfungsergebnisse seitens der heimatlichen Uni oder Hochschule anerkannt werden.

Bezüglich der Ausstattung können nicht alle südamerikanischen Hochschulen mit dem Niveau mithalten, welches Studenten aus Deutschland, Österreich und der Schweiz gewohnt sind. Wer hier auf Komfort und Ausstattung Wert legt, der muss sich vorab informieren. Welchen Standard die Wunsch-Universität oder Hochschule erfüllt, kann vorab im Internet geklärt werden.

Tipp: Die Qualität der Unis wird nicht nur von staatlicher Seite bewertet. Auch externe Organisationen bewerten die Universitäten und Hochschulen.

So gehören im QS Latin American University Ranking im Jahr 2014 die

  • Pontificia Universidad Católica de Chile
  • Universidade de São Paulo Brasilien
  • Universidade Estadual de Campinas (Unicamp) Brasilien
  • Universidade Federal do Rio de Janeiro Brasilien
  • Universidad de los Andes in Bogota, Kolumbien
  • Universidad de Chile in Santiago de Chile
  • Universidade Estadual Paulista “Júlio de Mesquita Filho” (UNESP) in Brasilien
  • Universidade Federal de Minas Gerais in Brasilien
  • Universidade Federal do Rio Grande Do Sul (UFRGS) in Brasilien
  • Universidad de Concepción in Chile
  • Pontificia Universidade Católica do Rio de Janeiro (PUC – Rio)
  • Universidade Federal de São Paulo in Brasilien

zu den lateinamerikanischen Top 15.

Platz 7 und 8 werden von mexikanischen Hochschulen eingenommen:

Tecnológico de Monterrey (ITESM) und die Universidad Nacional Autónoma de México (UNAM) sprengen die Bastion der Südamerikaner.

Ab Platz 19 finden wir die ersten Vertreter aus Argentinien:

  • Universidad de Buenos Aires
  • Universidad Austral – Argentina
  • Universidad Nacional de La Plata in Buenos Aires
  • Pontificia Universidad Católica Argentina Santa María de los Buenos Aires – UCA
  • Universidad Nacional de Córdoba – in Córdoba sind angeblich auch die schönsten Mädchen Argentiniens zuhause 😉

Den 23. Platz sichert sich die größte Uni Costa Ricas, die Universidad de Costa Rica. Auch die bekannteste Uni Venezuelas, die Universidad Central de Venezuela – UCV kommt auf einen guten 27. Platz. Den 30. Rang kann sich die peruanische Pontificia Universidad Católica del Perú sichern.

Fazit: Es finden sich also unter den besten 50 Hochschulen Südamerikas Propaganden aus Brasilien, Chile, Kolumbien, Argentinien, Costa Rica, Puerto Rico und Venezuela.

Was mir noch einfällt sind so nette Unis wie die ORT und die UCU in Montevideo. Uruguay ist ein besonders ruhiges Land, die Lebenshaltungskosten sind etwas geringer als etwa beim großen Nachbarn Brasilien, aber deutlich teurer als in Argentinien. Wenn Du mal Action haben willst, kannst Du schnell mit der Hoverfähre, oder gemütlich und billiger mit Zug und Bootsfähre in die 200 Kilometer entfernte Metropole Buenos Aires rüberfahren. Aber eigentlich solltest Du ja studieren 😉

Study Abroad- und weitere Semesterprogramme

Bei den Open Semester- oder Study Abroad-Programmen handelt es sich um spezielle Semesterprogramme für internationale Bewerber. In Chile und Argentinien werden mittlerweile auch diese im englischsprachigen Raum sehr beliebten Studienformate für Ausländer angeboten.

Die Programme ermöglichen es mitteleuropäischen Bewerbern, für ein oder zwei Semester an einer ausländischen Hochschule/Uni ihrer Wahl zu studieren. Die Studenten werden dabei nicht in ein bestimmtes Semester oder einen Studiengang eingestuft. Du kannst Dir deinen Stundenplan im Rahmen des Programmes nach Belieben zusammenzustellen. In aller Regel studierst Du mit den einheimischen Kommilitonen zusammen und legst auch Ende des Semesters die gleichen Prüfungen ab.

Ein Semesterprogramm führt zu keinem formalen Studienabschluss, nach Abschluss erhältst Du ein Transcript of Records, in dem alle Noten und die erworbenen Credit Points aufgeführt werden. Die erbrachten Studienleistungen könne nach vorheriger Absprache mit dem zuständigen Prüfungsamt an der heimatlichen Hochschule anerkannt werden.

Der Vorteil der Open Semester- und Study Abroad-Programme liegt in ihrer Flexibilität. Durch die fach- und semesterübergreifende Kurswahl kannst Du zielgerichtet Kurse aussuchen, die an deiner heimatlichen Hochschule dann auch mit angerechnet werden. Das Studium muss also nicht für ein Auslandssemester unterbrochen werden und verlängert sich im Idealfall auch nicht.

Das Auslandssemester – die Zulassungsvoraussetzungen

Die Auswahl der passenden Hochschule ist schon mal der erste Schritt fürs Auslandssemester. Als nächstes musst Du Dich informieren, wie die Zulassungsvoraussetzungen für diese Schule aussehen. Die meisten Hochschulen in Südamerika verlangen vor Antritt des Auslandssemesters Deinen Immatrikulationsnachweis und einen Lebenslauf, in dem die studentischen Fortschritte und Noten enthalten sind. Zudem sollten natürlich auch freie Plätze für die von Dir gewünschten Fächer existieren.

Was im Einzelfall zu den Voraussetzungen der Zulassung für die jeweilige Uni gehört, kannst Du einfach über die Immatrikulationsbüros der Hochschulen herausfinden. Zudem gibt es speziell eingerichtete Vermittlungsbüros für internationale Angelegenheiten.

Tipp: Da die Unterrichts- und Amtssprache in Südamerika Portugiesisch oder Spanisch ist, kannst Du bereits beim ersten Kontakt Probleme mit der Sprache bekommen. Pflegt die eigene Hochschule eine Partnerschaft mit einer Universität in Südamerika, kann es sich lohnen, hier die bereits bestehenden Kontakte zu nutzen.

In einigen Ländern kann man mit dem Touristenvisum problemlos einreisen und sein Auslandssemester bestreiten.  und etwa in Peru bis zu 183 Tage bleiben. In Uruguay ist dies ebenfalls ohne Schwierigkeiten zu handhaben, man muss aber alle 90 Tage mal kurz raus aus dem Land, sprich einen Ausflug nach Brasilien oder Argentinien durchführen. In Argentinien ist das ganze etwas lockerer. Überziehst Du deinen Aufenthalt im sozial geprägten Land der Gauchos, wird eine Strafe von 50 Dollar verlangt. Auch wenn Du ein Jahr oder länger dort bist, habe ich selber schon bezahlt. In Kolumbien solltest Du dir überlegen, wo du studierst. In Bogota (Kolumbien) bist Du quasi in der Landesmitte; da wieder rauskommen, um das Touristenvisum zu verlängern, ist nur mit langer Busfahrt oder einem Flug ins Ausland möglich. In Brasilien und Chile wird meines Wissens bei den meisten Einschreibungen ein studentisches Visum verlangt. Dieses bekommst Du aber erst, nachdem Du einen Nachweis der Hochschule vorgelegt hast.

Kosten für das Auslandssemester in Südamerika

Ein Auslandssemester kann günstiger sein als in Europa, muss es aber nicht. Die Finanzierung des Aufenthalts hängt ja von ein paar Faktoren ab, die man vorab klären sollte. Denn Nebenjobs, die in Europa zur Finanzierung des Alltags dienen, fallen in Südamerika normalerweise aus. Zum einen kann man in vielen Ländern mit einem Studentenvisum nur studieren, es enthält keine Erlaubnis, den lokalen Arbeitsmarkt zu bereichern. In einigen Ländern zählt zudem der Finanzierungsnachweis des Auslandssemesters zu den Grundlagen um überhaupt ein Studentenvisum zu erhalten.

Zu den anfallenden Kosten hier ein kleiner Brainstorm:

  • Hin- und Rückflug
  • Auslandskrankenversicherung
  • Impfungen
  • Studiengebühren
  • Gebühren fürs Studentenvisum oder Aus- und wieder Einreise ins Land
  • Unterkunft
  • Verkehrsmittel
  • Nahrung
  • Freizeitgestaltung

Wie hoch die persönlichen Ausgaben im Zielland ausfallen, hängt von verschiedenen Faktoren ab. Zu einem Großteil ist das die Unterkunft. Wer in einer Großstadt ein kleines Apartment mietet, der zahlt schon mal gerne 3-400 Dollar nur fürs Wohnen. Was sicher günstiger ist als in Europa sind die Lebensmittel und der Transport, hier kann man sicher etwas sparen. Die Freizeitgestaltung – hier kommt es nun drauf an, welcher Typ man ist. Der eine setzt sich Stunden vor seinen Kaffee in seiner Lieblingsgasse und beäugt die vorbeilaufenden Passanten. Der andere mag gerne Abwechslung und tingelt von Bar zu Bar, wobei mindestens ein Getränk konsumiert wird.

Die Finanzierung

Wie finanziere ich nun mein Auslandssemester in Südamerika? Wir haben hier mal die Möglichkeiten ganz akribisch notiert und finden es echt toll, wie man sich in Deutschland das Studium im Ausland finanzieren kann. Es gibt die Möglichkeit, ein BaföG fürs Ausland zu erhalten, dann kannst Du einen Bildungskredit abrufen, wenn Du ein recht guter Alumni bist, kommt auch ein Stipendium in Frage. Und schließlich kann Dich noch die Familie unterstützen.

Aufgrund der Tatsache, dass durch deinen Aufenthalt im Ausland höhere Ausgabe entstehen, kann sich der Antrag auch lohnen, wenn Du normalerweise kein BaföG erhalten kannst. Ansonsten entsprechen die Leistungen den Beträgen, die im Inland als Ausbildungsförderung gewährt werden.

Stipendien kannst Du unter anderem bei diesen Organisationen anfragen:

DAAD, Baden-Württemberg Stiftung, Hans-Böckler-Stiftung

Universitäten unterstützen zudem Studierende mit Stipendien, die ebenfalls für ein Semester in Südamerika genutzt werden können. Die Höhe der Stipendien ist dabei recht unterschiedlich. Hier solltest Du dich umgehend schlau machen, um eine entsprechende Unterstützung zu erhalten.

Der durch den Staat geförderte Bildungskredit wird durch die KfW ausgezahlt und kann auch für den Besuch einer ausländischen Hochschule genutzt werden. Parallel dazu bieten heute viele Banken Studienkredite mit wechselnden Konditionen an.

Alternativen zum Auslandssemester

Um Südamerika kennen zulernen, muss es nicht gleich ein mehrmonatiges Auslandssemester sein. Geht es vordergründig um das Erlernen der Sprache vor Ort und das Kennenlernen von Bevölkerung und Mentalität, ist eine Sprachreise nach Südamerika die Alternative. Dabei stehen nicht nur die Grundlagen der landestypischen Sprache im Vordergrund. In den mehrwöchigen Kursen, die zwischen 2 – 4 Wochen, oder auch länger dauern können, ist eine intensive Beschäftigung mit dem jeweiligen Land, der Bevölkerung und Kultur möglich – inklusive einer Unterbringung in Gastfamilien. Mehr zu Südamerika und die wichtigsten Informationen gibt es hier.

Tipp: Um die Erfahrungen aus einer Sprachreise – etwa vor dem eigentlichen Studium – später nutzen zu können, muss klar sein, welchen Wert das Abschlusszertifikat hat bzw. ob es zu einem späteren Zeitpunkt vielleicht sogar als prüfungsrelevante Leistung anerkannt werden kann.

Das beliebte Work & Travel ist in Südamerika schwierig umzusetzen, da kein spezielles Visum hierfür existiert. Eine mögliche Lösung wäre die Beantragung eines Arbeitsvisums, welches allerdings bereits ein sicheres Arbeitsverhältnis in einem der Länder voraussetzt. Wer sich sozial oder im Umweltschutz engagieren und gleichzeitig die Länder Südamerikas kennen lernen will, kann über Freiwilligenarbeit sein Ziel erreichen.

Südamerika: Studieren, Leben und Genießen

Südamerika steht in erster Linie für Sonne, Fußball und freundliche Menschen. Es ist das lohnende Ziel für ein Auslandssemester – in vielen unterschiedlichen Studienrichtungen. Und Studenten beweisen mit dem Aufenthalt im Ausland nicht nur, dass sie neuen und schwierigen Herausforderungen gewachsen sind, sondern sich auch in anderen Kulturen zurechtfinden können.

Damit zumindest bis zur Einreise und in den ersten Wochen alles glatt läuft, sollte man sich für die Vorbereitung ausreichend Zeit nehmen, früh mit den Planungen beginnen und nach Möglichkeit auf den Erfahrungen anderer aufbauen. Denn gerade, wenn die eigene Hochschule einen intensiven Kontakt nach Südamerika pflegt, lassen sich viele vermeintliche Hindernisse bereits im Vorfeld aus dem Weg schaffen.