Die Amerikaner lieben Autos und dort sind die Karossen im Durchschnitt noch größer und spritfressender als in Deutschland!

Wer in den USA lebt, dem drängt sich auf, dass ein großes Auto ein Grundbedürfnis des täglichen Bedarfs der Bevölkerung darstellt. Kaum jemand, der zu Fuß zur Arbeit oder zum Einkaufen geht, amerikanischer Alltag wird per Fahrzeug gelebt. In New York ebenso wie in Dallas und in der kalifornischen Metropole Los Angeles, wo der Smog der Kraftfahrzeuge besonders im morgen- und abendlichen Berufsverkehr am höchsten ist.

Wieviele Automarken gibt es in den USA?

Mitsamt den ganzen Großen, teils weltweit tätigen Unternehmen finden sich 47 Automarken, die in den Vereinigten Staaten produzieren. Ein Beispiel ist der bayrische Autobauer BMW. Der Münchner Konzern betreibt ein Spartanburg genanntes Werk bei Greer im US-Bundesstaat South Carolina mit etwa 8.000 Arbeitnehmern, die täglich zwischen 600 bis 700 Fahrzeuge herstellen.

Liste der amerikanischen Automarken

  • AC Propulsion
  • AM General
  • Arctic Cat
  • BMW US Manufacturing Company
  • Buick
  • Cadillac
  • Callaway Cars
  • Chevrolet
  • Chrysler
  • Consulier Industries
  • Detroit Electric
  • Dodge
  • Equus Automotive
  • Excalibur Automobile Corporation
  • Fiat Chrysler Automobiles
  • Fisker Automotive
  • Ford
  • General Motors
  • Global Electric Motorcars
  • GMC
  • Honda Manufacturing of Alabama
  • Honda Manufacturing of Indiana
  • Honda of America Manufacturing
  • Hyundai Motor Manufacturing Alabama
  • Jeep
  • Karma Automotive
  • Kia Motors Manufacturing Georgia
  • Knox Automobile
  • Lincoln (Automarke)
  • Local Motors
  • Melling Super Cars
  • Mercedes-Benz U.S. International
  • Mosler Automotive Division
  • Phoenix Motorcars
  • Samson (Traktoren)
  • Shelby American
  • Shelby SuperCars
  • Special Vehicle Team
  • Subaru of Indiana Automotive
  • Talbo
  • Tesla Motors
  • Toyota Motor Manufacturing Kentucky
  • Vector Motors Corporation
  • Volkswagen Group of America Chattanooga Operations
  • ZAP (Fahrzeughersteller)
  • Zimmer (Automobilhersteller)

Die bekanntesten amerikanischen Autohersteller und ihre Marken

General Motors LogoHier finden sich zum einen die drei großen amerikanischen Konzerne General Motors, Chrysler und Ford. General Motors hat eine breit aufgestellte Markenpalette. Der Konzern produziert neben Kraftfahrzeugen auch Fahrzeugkomponenten. Zu GM gehören in den Staaten die Marken Buick, Cadillac, Chevrolet, Corvette und GMC. Bekanntheit erlangte Chrysler vor allem durch seine Geländewagen und dem sehr gut verkauften Modell Voyager. Chrysler musste zuletzt wegen der Krise 2009 die Insolvenz anmelden. Die Automarke Chrysler LogoDurch die Übernahme von Chrysler durch die italienische Fiat-Holding konnte eine Stabilisierung erreicht werden. Zu Chrysler gehören die Marken Dodge, Jeep und GEM. Letzere sind Hersteller von Elektroautos. Ford hat eigentliche eine Ein-Marken Strategie. Ausnahme ist hier nur Lincoln, die Luxus-Limousinen, Cabrios und Crossovers weltweit erfolgreich anbieten und Troller, eine bis dato unbedeutende Geländewagenmarke.die amerikanische Automarke Ford

Tesla Motors – Der Innovationsmotor im Automarkt

Logo TeslaTesla Motors, Inc. ist ein US-amerikanisches Unternehmen, das 2003 von Elon Musk, Martin Eberhard, Marc Tarpenning, JB Straubel und Ian Wright mit dem Ziel gegründet wurde, Elektroautos für ein breites Publikum zu bauen. Namenspatron von Tesla Motors ist der Physiker und Erfinder Nikola Tesla, der zahlreiche Neuerungen auf dem Gebiet der Elektrotechnik prägte. Der Tesla Roadster, gebaut zwischen 2008 und 2012, war das erste Automobil mit einer Batterie aus Lithium-Ionen-Zellen.

Der Firmensitz ist Palo Alto im Silicon Valley. Das Unternehmen beschäftigte zum Jahresende 2015 mehr als 13.000 Mitarbeiter. Tesla ist derzeit der einzige Fahrzeughersteller, der einen „emissionsfreien Seriensportwagen“ in größeren Stückzahlen verkauft hat. Laut Forbes ist Tesla sowohl 2015 als auch 2016 das weltweit innovativste Unternehmen.

Google hat bereits einen Fuß im Automarkt

logo google inc.
Googles fahrerloses Auto ist ein Projekt der Firma Alphabet, um Technologien für autonom bzw. ganz ohne Fahrer fahrende Autos zu entwickeln. Die Software im System des Autos heißt Google Chauffeur. Das Projekt leitet derzeit der Google-Ingenieur Sebastian Thrun, ehemals Professor für künstliche Intelligenz der Stanford University und Miterfinder von Google Street View. Kritiker von Roboterautos monieren den zukünftig fehlenden Fahrspaß und wollen die Kontrolle nicht an eine Maschine abgeben, während die Ingenieure die zukünftig viel höhere Fahrsicherheit in den Vordergrund stellen. Der Mensch ist der größte Fehlerfaktor beim Autofahren. Als Start für den Massenmarkt hatte Google-Mitgründer Sergey Brin kürzlich 2017 als Ziel für die USA angegeben. Vor allem aber sieht sich Alphabet als Technikpartner für Automobilhersteller. Als möglicher Fertigungspartner wurde unter anderem Ford genannt. Derzeit verfügt die Alphabet-Tochter über eine rund 60 Fahrzeuge umfassende Testflotte.

Kurzvorstellung: Was macht AC Propulsion?

logo des autoherstellers ac propulsionDie Firma AC Propulsion, Inc. hat ihren Sitz in San Dimas, Kalifornien. AC bedeutet Wechselstrom und Propulsion Antrieb, die Firma heißt also übersetzt Wechselstromantrieb. Im Unternehmen selbst wird die Firma kurz ACP gennant, auch auf der Unternehmenswebseite wird diese Abkürzung verwendet. Vor allem werden elektrische Antriebe für Fahrzeuge entwickelt und herstellt. Die Firma wurde von Alan Cocconi gegründet, gegenwärtig ist Chrystal He Präsidentin des Unternehmens. Bekannt wurde der als Sportwagen gebaute Prototyp, Versuchswagen und Technikdemonstrator AC Propulsion tzero. Das wichtigste Produkt ist der 1994 vorgestellte AC-150, ein Antriebsstrang mit einem 150-kW-Elektromotor (ca. 200 PS). Außerdem bietet die Firma einen Toyota Scion xB-Elektroautoumbau an, den AC Propulsion eBox und unterstützt andere Autohersteller beim Entwickeln und Testen von Elektro- und Hybridantrieben. So liefert AC Propulsion die nötige Technik für die von BMW entwickelte Version des Mini mit Elektroantrieb, die seit 2008 getestet wird.

Im Focus: Hummerbauer AM General

AM General LLC ist ein US-amerikanischer Hersteller von Nutz- und Militärfahrzeugen sowie Personenkraftwagen. Das Unternehmen mit Sitz in South Bend, Indiana, ist heute vor allem als Entwickler und Hersteller des Militärfahrzeugs HMMWV sowie des zivilen Ablegers Hummer H1 bekannt. Neben dem HMMWV produzierte die Firma in ihrem einzigen Werk in Mishawaka den SUV Hummer H2 für General Motors. Die Produktion des Hummer H1 wurde im Juni 2006 eingestellt, die des H2 2010. AM General bietet außerdem Ersatzteile und Wartungstraining für alle Produkte, sowie technische Unterstützung und Ersatzteile für andere militärische Fahrzeuge. 2010 lieferte AM General die letzten 2600 Humvees an die US Army, die damit ihren Gesamtbedarf von 150.000 HMMWVs vervollständigt. Seit Frühjahr 2015 produziert AM General als Auftragsfertiger die R-Klasse von Mercedes-Benz.

Noch nie gehört? Was baut eigentlich Arctic Cat?

arctic-cat-logoArctic Cat ist ein Hersteller von All Terrain Vehicles ATVs oder auch Quads genannt und Schneefahrzeugen. Firmensitz ist in Thief River Falls. Groß geworden ist die Firma mit dem kühlen Namen mit Schneemobilen. Arctic Cat gilt als starke Konkurrenz zu anderen Schneemobil-Herstellern wie Polaris, Yamaha und Bombardier. Die Geländeflitzer gibt es mit Motoren zwischen 300 und 951 cm³ Hubraum.

BMW USA Die erwachsene Tochter

Logo BMW AG
BMW US Manufacturing Company, LLC ist eine Tochter des bayrischen Autobauers BMW AG. Die Produktion in den Staaten begann am 11. Juli 1994 in Geer, Spartanburg. Etwa 8.000 Mitarbeiter stellen täglich rund 1400 Fahrzeuge her. Hergestellt werden derzeit die Modelle BMW X3, X4, X5 und X6. Wobei vom X5 und X6 eine M-Version angeboten wird. Am 19. Mai 2016 lief der 3,5 Millionste BMW vom Band im Werk Spartanburg.

Woher kommen diese Buicks?

Logo der amerikanischen Automarke Buick
Buick ist eine Automarke des US-Automobilkonzerns General Motors, dessen Fahrzeuge in den USA, China, Südkorea und in Deutschland produziert werden. Buick wurde als eigenständige Automobilmarke unter dem Namen Buick Motor Company am 19. Mai 1903 von David Dunbar Buick in Michigan gegründet. 1904 wurde die Firma von William Durant übernommen. Buick entwickelte sich bis in die 1970er Jahre zu einer der erfolgreichsten amerikanischen Automobilmarken. 1908 gründete Durant den General-Motors-Konzern, dem Buick eingegliedert wurde. Heute steht Buick innerhalb von General Motors hinter der Marke Cadillac und ringt ebenso wie diese um Profil. Die Buick Company schreibt seit Jahren Verluste, sodass die Modellpalette auf fünf Typen im Modelljahr 2006, ähnlich wie bei der Marke Pontiac, zusammengestrichen wurde. Neue Modelle entsprechen weitgehend den entsprechenden Modellen der gleichfalls zu GM gehörigen, europäischen Marke Opel.

Der Cadillac brennt unter den Nägeln

Luxusfahrzeuge von Cadillac LogoCadillac ist eine Automarke für das gehobene Segment von General Motors. Das ursprünglich unabhängige Unternehmen wurde am 22. August 1902 von Henry Martyn Leland gegründet. Es trägt den Namen des Franzosen Antoine Laumet de La Mothe, Sieur de Cadillac, der im Jahr 1701 die Stadt Detroit in Michigan gründete. 1909 wurde Cadillac Mitglied in der neuen General-Motors-Gruppe. Legendär wurde die Marke für ihre Automobile mit 16-Zylinder-Motoren zwischen 1930 und 1940. Im ständigen Wettstreit lagen und liegen die Fahrzeuge mit der Luxussparte Lincoln des US-amerikanischen Automobilkonzerns Ford Motor Company.

Callaway Cars – Autoveredler & Tuningveteran

Logo Callaway Autos
Die im Bereich Tuning von Fahrzeugen tätige Firma wurde bereits 1976 von Reeves Callaway in Old Lyme, Connecticut, gegründet. 1984 begann die Produktion von Automobilen. Der Markenname lautet auf den Nachnamen des Gründers. Bekannt wurde das Unternehmen durch seine gut getunten Motoren und die Modifikationen an Chevrolets, im speziellen der Corvette, wo sie mit der Corvette Sledgehammer einen großen Verkaufserfolg erzielten. Callaway ist bei uns in Europa eher als Marke für Golfschläger bekannt, das ist aber ein anderes Unternehmen.

Chevrolet Kult und Kolor

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Der Firmengründer Louis Chevrolet war ein schweizer Rennfahrer. Am 3. November 1911 gründete er seine Firma, um vor allem gegen das Ford Modell T anzutreten. Im Jahr 1912 wurde der Classic Six eingeführt, ein Auto für fünf Personen, das 105 km/h erreichte. GM kaufte das Unternehmen Chevrolet Motor Company am 2. Mai 1918. Chevrolet ist seit 1918 ein Warenzeichen, das dem General-Motors-Konzern (GM) angehört. Chevrolet hat sich in den letzten Jahren aus dem Westeuropäischen Markt weitgehend zurückgezogen. Die Marke Opel soll dadurch gestärkt werden. Die aus den USA stammenden Sportmodelle Camaro und Corvette sind aber weiterhin am Markt zu finden. Seit einigen Jahren hat die Marke eine weltweit einheitliche Modellpalette, nur in Südamerika gibt es noch eine Reihe lokaler Besonderheiten.

Shelby American – Autotuner

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1962 von Carroll Shelby gegründet, baute die Firma Tuningteile und getunte Autos für Privatkunden. Shelby American stellte Autos wie den Shelby GT 350 auf Ford Mustang Basis und den Shelby GT 500 her. Auch entwarf Shelby American den legendären Shelby Cobra, einen AC Ace mit Ford-V8-Motor. Aktuell finden sich Mustang Varianten wie der GTE oder der Shelby Terlingua Mustang ebenso wie der GT-40, ein auf dem Ford GT basierendes Geschoß. Im Pickup Bereich findet sich der Shelby F-150, ein auf dem gleichnamigen Ford-Modell aufbauendes Ungetüm mit stolzen 700 PS.

Ein amerikanisches Auto in Deutschland einführen?

Amerikanische Automarken sind häufig preiswert zu erhalten. Zu beachten sind aber auch die Kosten für den Import und die Zulassung für das deutsche Straßensystem, das geht schnell mal in die Tausende. Am besten Sie suchen sich einen Profi, viele Firmen haben sich auf den Import von US-Cars spezialisiert und können Ihnen mit Ihrem Rat bares Geld sparen.

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