Kanadas Bodenschätze – mehr als Erdöl

Sodasee Spotted Lake Bodenschatz der Extraklasse

Foto: Der Spotted Lake – Sodasee in der kanadischen Provinz British Columbia

Mit der Ansammlung an Bodenschätzen kann das Land mehr als zufrieden sein.

Die Menge an Nickel, die etwa in der Provinz Ontario abgebaut wird, reicht um ca. 20 Prozent des Bedarfs auf der ganzen Welt zu befriedigen.

Was außerdem bemerkenswert ist, ist die Tatsache, dass es in Kanada ungefähr 34 Milliarden Tonnen an Erdölreserven gibt. Damit liegt das Land noch vor dem Irak und weltweit nur hinter Saudi-Arabien auf Platz zwei. Mit den vermuteten Vorkommen im kanadischen Ölsand wäre Kanada sogar der Spitzenreiter.

Außerdem befinden sich etwa zehn Prozent des weltweiten Bestands an Wäldern in Kanada. Daher ist die Zelluloseindustrie und die Forstwirtschaft eine der großen Stützen der kanadischen Wirtschaft.

Weitere wertvolle Rohstoffe Kanadas

Zu den weiteren Rohstoffen, die es im Land gibt, gehört auch das Süßwasser, das durch die vielen Flüsse und Seen in Kanada mehr als ausreichend vorhanden ist. In Ontario findet sich das nach wie vor sehr gefragte Gold, dessen Wert zuletzt am Weltmarkt wieder etwas gestiegen ist, zudem sind dort viele Kupfervorkommen in der Erde versteckt.

Wertvolle Rohdiamanten werden im Nordwest-Territorium abgebaut und in Labrador liegt das weltweit meiste Nickel.

in Saskatchewan befindet sich das für Atomkraftwerke und andere nukleare Einrichtungen nötige Uran.

Eisenerz kann in Quebec, Labrador und Neufundland gefunden werden.

Kohle wird in British Columbia, Nova Scotia und Alberta abgebaut.

In der kanadischen Arktis finden sich Blei- und Zinkvorkommen in großen Ausmaßen.

Weterhin findet sich Molybdän, Aluminium, Kadmium, Schwefel und Molybdän in Kanada, also eine breite Auswahl und vor allem ist man auch in einigen der größte Produzent weltweit, oder zumindest an Platz zwei und drei.

Von den in Kanada gewonnenen Rohstoffen werden etwas mehr als 80% exportiert, der Rest wird im Land selbst weiterverarbeitet. Um die riesigen Mengen an Rohstoffen vom Ursprungsort zu den Häfen für den Export oder den aufkaufenden Firmen sowohl im eigenen Land, als auch in den USA zu bringen, benötigt Kanada gute Verkehrsnetze. In abgelegenen Gebieten, wo etwa auch Ölsand gefiltert wird, oder Öltürme die schwarze Brühe aus dem Boden pumpen, werden viele Lastwägen und dementsprechend ausgebildete, gute Fahrer gesucht. Diese Nachfrage hat zum Teil zu Sondervisas für ausländische Arbeitskräfte im Transportbereich geführt, nach wie vor ist Kanada hier auch stark von der Weltwirtschaft abhängig und wenns dort gut läuft, wird sicher wieder vermehrt nach Fachkräften gesucht werden.