Kolumbien im Überblick

 

Kolumbien liegt im Nordwesten von Südamerika und grenzt an Brasilien, Venezuela, Panama, Ecuador und Peru.

Außerdem liegt das Land am Pazifik und hat auch einen Küstenanteil am karibischen Meer. Kolumbien lässt sich in fünf verschiedene Großräume gliedern.

Das Land Kolumbien

 

Im Westen sind die Anden dominant und zwischen den Bergketten gibt es die großen Flüsse Cauca und Magdalena und auch den Atlantik. In den Hochgebirgen gibt es auch einige Vulkane, die teilweise noch aktiv sind. Beispiele für die 5000 bis 6000 Meter hohen Vulkane sind der Nevado del Huila und auch der Nevado del Ruiz.

Die Landessprache ist Spanisch und bezahlt wird in Kolumbien mit dem Peso. Insgesamt leben knapp 43 Millionen Menschen in Kolumbien, damit auch das bevölkerungsreichste in ganz Südamerika.

Staat

Nach der Verfassung vom 6. 7. 1991 (letzte Änderung 2004) ist Kolumbien eine präsidiale Republik. Staatsoberhaupt, Regierungschef und Oberbefehlshaber der Streitkräfte ist der auf 4 Jahre direkt gewählte Präsident (einmalige Wiederwahl möglich). Die Legislative liegt beim Zweikammerparlament (Legislaturperiode 4 Jahre), bestehend aus Senat (102 Mitglieder, davon 2 indianische Einheimische) und Abgeordnetenhaus (165 Abgeordnete, davon 4 für ethnische Minderheiten und Auslandskolumbianer reserviert). Die Verfassung fixiert auch plebiszitäre Elemente (Volksbefragungen, Referenden). – Einflussreichste Parteien: Liberale Partei (PLC), Konservative Partei (PCC), Bewegung für einen radikalen Wechsel (CR), Bewegung der liberalen Öffnung (AL), Bewegung des nationalen Erhalts (MNC) sowie das Kleinparteienbündnis »Coalición«.

Natur

Kernraum des Staates sind die Anden, die sich im Süden (Gebirgsknoten: Nudo de Pasto) in drei Gebirgsketten teilen: in die Ostkordillere (Nevado del Cocuy, 5 493 m über dem Meeresspiegel) mit ausgedehnten Hochbecken (u. a. Sabana de Bogotá) in 2 500–2 800 m über dem Meeresspiegel, die Zentralkordillere mit jungen, zum Teil tätigen Vulkanen (Nevado del Huila, 5 500 m über dem Meeresspiegel, Nevado del Tolima, 5 215 m über dem Meeresspiegel, Nevado del Ruiz, 5 400 m über dem Meeresspiegel) und die Westkordillere (Cumbal, 4 764 m über dem Meeresspiegel). Den tiefen Talfurchen (Grabenbrüchen) zwischen den Gebirgszügen folgen die Hauptströme (Río Magdalena, Río Cauca, Río Atrato) zum Karibischen Meer.

Den Osten und Südosten Kolumbiens nehmen Tiefländer ein, mit Feuchtsavannen (Llanos) im Norden, tropischem Regenwald im Süden. Aus dem Tiefland an der karibischen Küste erhebt sich der isolierte Gebirgsstock der Sierra Nevada de Santa Marta mit der höchsten Erhebung des Landes (Pico Cristóbal Colón, 5 775 m über dem Meeresspiegel); im Nordwesten des pazifischen Küstentieflands die Küstenkordillere (bis 1 810 m über dem Meeresspiegel). Das Klima ist tropisch; wesentliche Temperaturunterschiede ergeben sich durch die Höhenstufung (Tierra); Schneegrenze bei 4 600 bis 4 800 m über dem Meeresspiegel. Hohe Niederschläge erhalten die pazifische Küstenebene, die Westabdachung der Westkordillere und das südöstliche amazonische Tiefland; besonders trocken das nordöstliche Küstentiefland. Die Bevölkerung lebt v. a. in der Tierra fría (etwa 2 000–2 800 m über dem Meeresspiegel).

Bevölkerung

Überwiegend Mischlinge (über 50 % Mestizen, knapp 15 % Mulatten), rd. 20 % Weiße, 5 % Schwarze (v. a. im pazifischen Küstentiefland), 3 % Zambos (Nachkommen von Schwarzen und Indianern) und weniger als 2 % Indianer (v. a. Península de Guajira, östliches und pazifisches Tiefland, Westkordillere). Kolumbien ist nach Brasilien und Mexiko das bevölkerungsreichste Land Lateinamerikas. Rund drei Viertel der Einwohner leben im andinen Bereich, fast ein Viertel davon in und um Bogotá; die Tiefländer im Osten sind fast menschenleer (auf 53 % der Landesfläche nur 4 % der Bevölkerung). Über drei Viertel der Bevölkerung leben in Städten, oft über 50 % der Bewohner in inner- und randstädtischen Elendsvierteln (Tugurios).

Die Zuwachsrate der Bevölkerung ist rückläufig (1,7 %/Jahr). – Über 95 % der Bevölkerung sind Christen (ganz überwiegend [rund 90 %] Katholiken). Die jüdische Gemeinschaft zählt rund 5 000 Mitglieder. Unter den Indianern haben sich traditionelle indianische Religionen erhalten. – Es besteht allgemeine Schulpflicht im Alter von 6 bis 15 Jahren; dieser vorgeschaltet ist eine einjährige obligatorische Vorschule. Die Alphabetisierungsrate beträgt (2004) rd. 92 %. Der Hochschulbereich umfasst staatliche und private Universitäten, technologische Institute und technische Hochschulen. Die größte Universität ist die Universidad Nacional de Colombia (gegründet 1867) in Bogotá.

Wirtschaft

Nach seinem Bruttonationaleinkommen (BNE) je Einwohner zählt Kolumbien innerhalb Lateinamerikas zu den Ländern mittleren ökonomischen Entwicklungsniveaus. Die Wirtschaftsstruktur des Landes hat sich seit Beginn der Industrialisierung erheblich verändert. Die Bedeutung der Landwirtschaft ist stetig gesunken, während Industrie und insbesondere der Dienstleistungssektor ihren Anteil sowohl am Bruttoinlandsprodukt (BIP) als auch an den Beschäftigten deutlich steigern konnten.

Die Landwirtschaft beschäftigt rund 22 % aller Erwerbstätigen. Etwa 40 % der Gesamtfläche werden landwirtschaftlich genutzt. Wichtigstes Markterzeugnis ist Kaffee, der in Höhen zwischen 600 und 1 600 m über dem Meeresspiegel v. a. in Klein- und Kleinstbetrieben angebaut wird; rund 83 % der Ernte werden exportiert. Kolumbien erzeugt 9 % der Weltproduktion. Neben Kaffee bauen die Kleinbetriebe Kartoffeln, Getreide, Hülsenfrüchte, Obst und Gemüse zur Selbstversorgung und lokalen Marktbelieferung an, während in Mittel- und Großbetrieben Baumwolle, Zuckerrohr, Bananen, Tabak, Reis, auch Erdbeeren, Weintrauben, Spargel und seit 1974 Schnittblumen für den Export produziert werden.

Drogen

Große Bedeutung haben illegale Produktion und Handel mit Marihuana und Kokain (v. a. aus peruanischem und bolivianischem Rohmaterial), deren Umsatz wahrscheinlich den Wert der legalen Exporte Kolumbiens übertrifft. Die Kokainkartelle von Medellín und Cali haben großen Einfluss in Wirtschaft, Politik und Verwaltung gewonnen.

Rohstoffe

Neben bedeutenden Erdöl- und Erdgaslagerstätten besitzt Kolumbien die größten Steinkohlevorkommen Lateinamerikas (besonders auf der Halbinsel La Guajira, Abbau v. a. für den Export). Weiterhin wichtig sind die Vorkommen an Edelmetallen (Gold, Silber, Platin), Smaragden (weltweit führender Produzent), Eisen-, Nickel-, Kupfererzen und Steinsalz.

Die Industrie wurde nach dem Zweiten Weltkrieg ausgebaut und weist seit Jahren eine wachsende Produktion auf. Hauptindustriezweige sind die Nahrungsmittel-, Textil- und chemische Industrie. Der Fremdenverkehr ist durch die Guerillatätigkeit beeinträchtigt. Hauptanziehungspunkte sind die Karibikküste (einschließlich Isla San Andrés), die präkolumbischen Stätten im Hochland sowie die Städte Bogotá und Cartagena. Exportiert werden v. a. Industrieerzeugnisse, Erdöl und -produkte, Kohle und Kaffee. Haupthandelspartner sind die USA, Venezuela und Deutschland.

Dezember 2012 wird dem Europäischen Parlament ein Freihandelsabkommen mit Kolumbien und Peru zur Ratifizierung vorgelegt, das den Handel zwischen Europa und den beiden lateinamerikanischen Staaten erleichtern soll. Umweltorganisationen wie “Rettet den Regenwald” kritisieren jedoch, dass das Abkommen keine verbindlichen Umwelt- und Menschenrechtsstandards enthält. Ein Gutachten der EU legt dar, dass ohne solche Richtlinien der Freihandelsvertrag die Wasserqualität und die Artenvielfalt in Kolumbien und Peru gefährdet sowie die Zerstörung empfindlicher Ökosysteme nach sich zieht. Vorteile für Kolumbien:

  • Bis zu 62.000 Tonnen Zucker dürfen zollfrei in die EU exportiert werden. 3 % Wachstum dieser Quote pro Jahr.
  • Produkte die aus Zucker erstellt sind dürfen bis zu 20.000 Tonnen in die EU exportiert werden. Auch hier gilt ein 3 % Wachstum dieser Quote pro Jahr.
  • Ethanol und Biodiesel, gerösteter Kaffee, Palmen-öl, Tabak dürfen zollfrei exportiert werden.
  • Blumen dürfen in unbegrenzter Menge exportiert werden.
  • Früchte und Gemüse dürfen großteils zollfrei vermarktet werden. Bei Bananen reduziert sich der Zolltarif auf € 148 und bis 2020 weiter bis auf € 75 pro Tonne.
  • Bis zu 5.600 Tonnen Fleisch dürfen exportiert werden. 10 % Wachstum dieser Quote pro Jahr.

Verkehr

Wegen der geografischen Bedingungen hat der Luftverkehr große Bedeutung. Die Eisenbahn verfügt über Strecken von rd. 3 300 km, die aber nur teilweise genutzt werden; die Beförderungsleistung ist stark rückläufig. Straßenlänge: 110 000 km (davon 26 000 km asphaltiert), zum Teil als Carretera Panamericana. Wichtigste Binnenwasserstraße ist der Río Magdalena (rund 1 500 km schiffbar). Wichtigste Seehäfen sind Buenaventura (rund 50 % aller Ein- und Ausfuhren) am Pazifik, Santa Marta, Barranquilla und Cartagena sowie Puerto Bolívar (Kohle) an der Karibik; internationale Flughäfen in Bogotá, Medellín, Cali, Barranquilla, Cartagena und auf der Isla San Andrés.

Geschichte

1499 bis 19. Jahrhundert: Die Küste Kolumbiens wurde 1499 durch A. de Hojeda und A. Vespucci entdeckt. 1536–39 unterwarf G. Jiménez de Quesada die kleinen Reiche der Muisca und begründete das Generalkapitanat Neugranada. Es wurde 1739 ein Vizekönigreich, das die heutigen Staaten Kolumbien, Ecuador, Panama und Venezuela umfasste. Das Land lieferte v. a. Gold nach Spanien. Die spanische Herrschaft wurde im Unabhängigkeitskampf 1810–19 unter der Führung S. Bolívars beseitigt; er gründete die Republik Großkolumbien (etwa identisch mit Neugranada). 1829/30 zerfiel dieser Staat in die Republiken Kolumbien, Ecuador und Venezuela. Nach der Präsidentschaft F. Santanders (1833–37) folgten Jahrzehnte der Instabilität und der Kämpfe um eine zentralistische oder föderalistische Staatsform. 1886 wurde durch eine Verfassung der Einheitsstaat wiederhergestellt, doch mündeten Spannungen zwischen Liberalen und Konservativen in einen Bürgerkrieg (1899–1901).

Anfang 20. Jahrhundert bis 70er-Jahre: Da Kolumbien den Bau des Panamakanals ablehnte, erklärte die Provinz Panama 1903 auf Drängen der USA ihre Unabhängigkeit. Nach jahrzehntelanger konservativer Herrschaft übernahmen 1930 die Liberalen die Regierung. Sie leiteten wirtschaftliche und soziale Reformen ein, aber die Spaltung der Partei brachte den Konservativen 1946 die Macht zurück. Die sozialen Konflikte eskalierten 1948 in einen Bürgerkrieg, der bis 1958 200 000 Opfer forderte. Nach einem Militärputsch einigten sich im Dezember 1957 Liberale und Konservative in einer »Nationalen Front« (FTN), die die Macht paritätisch verteilte; die Präsidenten wurden im Wechsel gestellt. 1974 löste sich die FTN auf; bei den ersten freien Präsidentschaftswahlen siegte der Liberale A. López Michelsen. Die weiterhin ungelösten wirtschaftlichen und sozialen Probleme führten ab 1975 wieder zu Unruhen, die durch spektakuläre Aktionen der Stadtguerilla und harte Polizeigewalt verstärkt wurden.

80er- und 90er-Jahre: Der 1982 zum Präsidenten gewählte Konservative B. Betancur Cuartas drängte den Einfluss des Militärs vorübergehend zurück. Seine Suche nach einem Ausgleich mit den Guerillaorganisationen scheiterte. Zunehmend war auch die internationale Drogenmafia in die Auseinandersetzungen verwickelt. Der liberale Präsident V. Barco (1986–90) bekämpfte sie zwar, auch mithilfe der USA, doch eskalierte der Terror im Präsidentschaftswahlkampf 1989/90, bei dem drei Kandidaten ermordet wurden. Präsident C. Gaviria Trujillo (PL; 1990–94) und sein Nachfolger, E. Samper Pisano (PL; 1994–98), bemühten sich, das Land zu befrieden und die Drogenkartelle zurückzudrängen. Die Verfassung von 1991, die eine umfangreiche Justizreform einschließt, sollte die Voraussetzungen dafür schaffen, doch blieb das öffentliche Leben von brutalen Auseinandersetzungen zwischen Guerilla, Drogenkartellen und Staatsgewalt bestimmt. Seit 1995 waren das innenpolitische Klima und die Beziehungen zu den USA schwer belastet, da dem Präsidenten vorgeworfen wurde, seinen Wahlkampf aus Gewinnen des Drogengeschäfts finanziert zu haben. Der 1998 gewählte Präsident A. Pastrana Arango (PC) verstärkte die Anstrengungen um die Befriedung des Landes (Einrichtung einer entmilitarisierten Zone, Verhandlungen mit den großen Guerillaorganisationen, auch unter Einbeziehung europäischer Länder).

So konnten sich schließlich im Januar 2002 die Regierung und die größte Guerillaorganisation FARC (Fuerzas Armadas Revolucionarias de Colombia) auf ein Waffenstillstandsabkommen einigen, das ursprünglich bis zum 7. 4. 2002 unterzeichnet werden sollte. Nach zahlreichen Attentaten und Anschlägen der FARC und schließlich der Entführung eines Passagierflugzeugs durch mutmaßliche FARC-Rebellen erklärte Präsident Pastrana Arango am 20. 2. 2002 den Friedensprozess für gescheitert. Zugleich wurde die im Süden des Landes den FARC überlassene neutrale Zone von Regierungstruppen militärisch besetzt. Die zu den AUC (Autodefensas Unidas de Colombia) zusammengefassten paramilitärischen Gruppen versuchten durch eine Eskalation der Gewalt, die Regierung zu Verhandlungen zu zwingen. Dies gelang erst nach der Wahl von Á. Uribe Vélez (PLC, aber als unabhängiger Kandidat angetreten) im Mai 2002.

Die Bevölkerung Kolumbiens wählte am 28. Mai 2006 einen neuen Präsidenten. Zur Wahl standen unter anderem der amtierende Präsident Álvaro Uribe, der Kandidat der Liberalen Horacio Serpa, der Mitte-Links-Kandidat Carlos Gaviria vom PDA und der ehemalige Bürgermeister der Hauptstadt Bogotá, Antanas Mockus Mit 62 % der Stimmen, dem höchsten Wert der letzten 80 Jahre, wurde Álvaro Uribe in seinem Amt bestätigt. Die Wahlbeteiligung sank im Vergleich zu den letzten Wahlen. 54,89 % der Wahlberechtigten gaben keine Stimme ab, 53,53 % waren es bei der Wahl 2002 gewesen.

Die Präsidentschaftswahlen in Kolumbien 2010 fanden am 30. Mai und 20. Juni statt. Zu dieser Wahl durfte aufgrund der Ablehnung einer Verfassungsänderung durch das kolumbianische Verfassungsgericht der amtierende Präsident Álvaro Uribe Vélez nicht mehr für eine dritte Amtszeit kandidieren. Im ersten Wahlgang am 30. Mai erhielt keiner der Kandidaten mehr als 50 % der Stimmen. Der Uribe nahestehende ehemalige Verteidigungsminister Juan Manuel Santos und der grüne Politiker Antanas Mockus, ein vormaliger Bürgermeister der Hauptstadt Bogotá, erhielten die höchsten Stimmenanteile und stellten sich am 20. Juni einer Stichwahl. Santos gewann diese Wahl und konnte 68,9 % der Stimmen für sich verbuchen. Bei einer Wahlbeteiligung von weniger als 45 % erreichte Mockus 27,5 %.

Seit 2003 führt die Regierung mit den Paramilitärs Gespräche über deren Demobilisierung, wofür bisher kein rechtlicher Rahmen existiert. Der Krieg und das hohe Gewaltniveau haben über 200 000 Menschenleben gekostet und mehr als 2 Mio. Menschen zur Flucht gezwungen.

Kolumbiens Klima

 

Der Äquator verläuft durch Kolumbien und das Land liegt in einer tropischen Klimazone. Je nach der Meereshöhe gibt es im Land vier verschiedene Klimazonen. Beispielsweise liegt die Hauptstadt Bogota auf einer Höhe von 2600 Metern und es herrschen hier Durchschnittstemperaturen von 14 Grad Celsius.

Kolumbiens Sehenswürdigkeiten

Auch in Kolumbien gibt es zahllose sehenswerte Städte und Landschaften. Diese können einem Touristen hier den Urlaub sehr versüßen. Eine Fahrt von Bogota an die Küste nach Barranquilla oder Carthagena ist sehr zu empfehlen, man sieht dort sehr viel von der Natur des Landes und kommt auch mal mit Einheimischen in Kontakt, die gerade auch in ländlichen Gebieten sehr freundlich sind.

Hauptstadt Bogota

Die meisten Menschen des Landes leben in der Hauptstadt Bogota, wo auch sehr gut an den Bauwerken, der Stil der Kolonialzeit erkannt werden kann. Besonders der Altstadtkern ist hier sehr sehenswert. Die Bauwerke hier sind historisch wertvoll und am meisten beeindrucken die Kirchen und Kathedralen. Interessant dürfte auch ein Besuch im Goldmuseum sein. Zehntausend Ausstellungsstücke, aus den letzten beiden Jahrtausenden, warten dort auf den Besucher. Dann geht es noch auf den Berg Monserrate, eine Seilbahn bringt den Besucher nach oben, von dort aus hat man eine herrliche Sicht über die ganze Stadt. Rings um die Stadt selbst finden sich an den Hügeln kleine schöne Fleckchen mit Parrilla. Dort sollte man auch mal zum Essen raus fahren, macht sehr viel Spass und man is(s)t im Grünen. Durch die hohe Lage in über 2600 Metern ist Bogota zudem immer mild, also nicht heiß. Aber aufgepasst, die Sonne brennt auch hier Löcher in die Touristenhaut. Sommer wie Winter, aber auch Herbst und Frühjahr finden sich nicht in dieser Stadt. Durch die Nähe zum Äquator ist es immer in etwa gleich schön.

Medellin

Die Stadt Medellin ist unter anderem bekannt für seine Vergangenheit mit den Drogenkartellen. Heutzutage wird jedes Jahr ein sehr schönes Blumenfest gefeiert, aber die größte Attraktion der Stadt ist zum einen die Mode, die hier gezabert wird. Und zum anderen die weiblichen Schönheiten, die diese Mode präsentieren dürfen. Die schönsten Chicas in Kolumbien finden sich in dieser Stadt, dies haben mir zumindest einige Personen glaubhaft versichert. Ich bin mir aber sicher, dass man ebenso in anderen Städten Kolumbiens fündig werden kann. Die meisten Kolumbianerinnen sind es zudem auch gewohnt, dass man sie einlädt und ihr Leben (mit-)finanziert.

Cali

Die Stadt Cali galt ebenso wie Medellin früher als Drogenhochburg. Ebenso gibt es auch hier recht sehenswerte und interessante Zuckerplantagen zu besichtigen. Die Einwohner Calis sind wohl auch stark der Sonne ausgesetzt, denn dort finden sich viele dunkelhäutige Bewohner.

Barranquilla

Barranquilla ist der größte Hafen des Landes und ist auch recht interessant zu besichtigen, weil er zu den wichtigsten Handelszentren zählt. Sehr empfehlenswert ist hier auch ein Besuch des Zona Negra Marktes. Die Stadt selbst ist eher eine Arbeiterstadt, mit entsprechenden netten, einfachen Bewohnern.

In Barranquilla ist zudem einige sehr lockere und recht karibisch angehauchte Musikfestivals. Die Rythmen der Einheimischen sind mit verschiedenen populären Formen des poetisch wirkenden Merengue und Salsa verquickt, zudem finden sich irgendwo immer einige Mädels, die dazu tanzen wollen.

Cartagena

An der nördlichen Küste an der Karibik liegt die Festungsstadt Cartagena. Ganz anders als Barranquilla stellt sich diese Bademetropole dar.

Es finden sich einige interessante, historisch bedeutsame Bauten Kolumbiens, die Großteils noch aus der Kolonialzeit stammen. Aber auch zunehmend mehr Hochhäuser, die sich am Strand entlang ziehen und die typische Apartment-Haute Couture aus dem Ausland anlocken.

Aber auch einige Schwarze, die nun wohl nicht gerade zur Oberschicht in den Staaten zählen würden, aber hier ihren Geschäften nachgehen können und nebenbei die kolumbianischen Chicas mit sich herumziehen. Irgendwie schon zu stark durch  Tourismus verseucht diese Stadt.