Nach Lima reisen und dort übernachten

 

Eine Peru-Reise beginnt meist mit einem Flug nach Lima, der Hauptstadt des Landes.

Vom internationalen Flughafen Jorge Chavez aus gilt es,  eine Unterkunftsmöglichkeit zu finden. Übernachten kann man in Hotels jeder Preisklasse, es finden sich einige luxuriöse Bungalows, sowie auch private Unterkünfte.

In der Hauptstadt Lima sind über das ganze Jahr hinweg Unterkünfte in großer Auswahl verfügbar. So kann man die Sehenswürdigkeiten Perus dann von Lima aus in Ruhe entdecken.

 

Perus Hauptstadt Lima

Fahrt vom Flughafen zum Apartment in Lima

In den großen Städten des Landes gibt es viele Angebote zum Übernachten, die Konkurrenz ist sehr groß.

Ein Schnäppchen ist daher auch leicht zu ergattern.

 

 

Da sich Peru in Südamerika befindet, ist im Allgemeinen mit Abstrichen bezüglich des Komforts in Hotels der Kategorie Mittel und Preiswert zu rechnen.

Es gibt zwar auch eine Kategorie-Einteilung ähnlich wie in Europa, doch sollte man von einem Drei-Sterne Hotel in Peru nicht das Gleiche erwarten wie etwa in Deutschland.

An der Küste entlang ist das Klima natürlich etwas frischer, hier ist ein Hotel oder ein Apartment mit Meerblick zu empfehlen. Das immer vorhandene sanfte Rauschen des Pazifiks wird die Nacht zum Schlafvergnügen machen.

 

Apartment von Privat in Peru

 

Private Unterkünfte in Peru bieten meist eine preiswerte Alternative zu den Hotelunterkünften. So lernt man auch die Leute besser kennen, im Hotel gibt man seine Schlüssel ab, sieht sich die Auslagen der City-Tour Anbieter an und das war es dann auch schon mit dem Kontakt.

In privaten Apartments oder Bungalows lernt man sich einfach schneller kennen und der Hausherr hilft einem in vielen Fällen. Auch um etwas mehr von der Stadt und dem Land zu verstehen und kennenzulernen, in dem man als Gast weilt.

Private Vermieter bieten zum Beispiel im schön gelegenen Stadtteil Surco ein voll möbliertes Apartment von Privat mit großem Wohnzimmer, 3 Schlafzimmern, großem Bad und WC, Zweit-WC und überdachtem Patio mit Weinbepflanzung zur Miete für Touristen an. Kabel-TV und Internetanbindung sind auch im Mietpreis inklusive, was gar nicht so üblich ist in Peru.

Pro Übernachtung fallen für 2 Personen 75 Soles (ca. 22 Euro) an. Bei Nutzung mit 4 Personen kostet das private Apartment dann 150 Soles. Also ein Schnäppchen für ein Paar, das für umgerechnet nur 30 US-Dollar ein 100qm Apartment in einem recht gut gelegenen Teil Limas mieten kann.

Die Mindestmietdauer beträgt 3 Nächte. Die Endreinigung wird vom Hausherrn übernommen. Frühstück kostet 10 Soles pro Person extra. Auch Mittag- oder Abendessen können die Vermieter dieses wirklich gut gelegenen und großzügig geschnittenen privaten Apartments anbieten.

Oder man kann auch schnell mal ums Eck zum Chinesen und für 8 Soles (ca. 2,50 Euro) ein leckeres Menü mit Suppe essen. Zudem kann man aber fast zu jeder Zeit, wie in den größeren Städten Südamerikas üblich, preiswert in ein nahegelegenes Cafe oder Restaurant zum Essen gehen. Die Preise für Essen in Peru sind für Europäer oder Nordamerikaner sehr günstig, ein Frühstück in Peru ist für 10 Soles immer zu bekommen.

Mittagessen für 2 Personen gibt es zum Beispiel im Rockys, einer bekannten Restaurant-Kette. Sehr gut sind die Menüs mit Pollo, also Huhn mit Salat, Pommes und Getränk, etwa der leckeren Chicha Morada, für 40 Soles, was etwa 13 Euro entspricht.

Da der Hausherr eine Taxigesellschaft betreibt, ist eine Abholung vom Flughafen natürlich auch preisgünstig und komfortabel machbar. Private Tagesauflüge sind ebenso bei ihm zu bekommen, wie eine abendliche  City-Tour mit dem Taxi durch das bewegte Lima.

Eine Fahrt auf einen der Aussichtspunkte Limas lässt den Besucher zudem einen herrlichen Blick auf das Lichtermeer der 10-Millionen Metropole zu, den man in einem Foto unbedingt festhalten sollte.

Die Fahrt an eine der schönen Playas im Süden Limas sind von hier aus natürlich auch relativ günstig. Abholung dann inbegriffen, oder Sie fahren einfach mit einem anderen Taxi wieder in ihre Unterkunft, das Privat-Apartment in Lima/Surco, zurück.

 

Flug nach Lima

 

Einen Flug nach Lima findet man z.B. bei einem der vielen Anbieter in der Flugzentrale. In den letzten Jahren war ein guter Preis immer so bei 8-900 Euro von Europa nach Lima, Rückflug inbegriffen.

Wir empfehlen, immer so ein paar Monate vorher zu buchen, aber auch nicht zu lange vorher, wenn man ein Schnäppchen machen will. Die Iberia und auch andere Gesellschaften, die nach Lima fliegen, machen ihre Angebote oft erst 2-3 Monate vor Abflugtermin im Netz bekannt.

Am Flughafen angekommen, sollte man dann mit dem Taxi in seine Unterkunft in Lima fahren. Am besten mit einem öffentlichen Taxi oder ein durch einen Bekannten oder ein vom Hotel oder Apartment bestelltes, zuverlässiges Taxiunternehmen.

Eine Fahrt vom Flughafen Jorge Chavez in den touristischen Stadtteil Miraflores kostet etwa 50 Soles, was in etwa 15 Euro entspricht. Von einer Fahrt mit einem der öffentlichen Busse kann eigentlich nur abgeraten werden, ausser man ist mit jemand unterwegs, der die Linien und Stationen gut kennt.

Oft kommen aber die Maschinen aus den USA oder Europa in den Nachtstunden an, eine Ankunftszeit um 00:30 Uhr ist nicht selten. Hier ist es dann auf jeden Fall zu empfehlen, mit einem Taxi zu fahren.

 

Spanisch in Lima und Peru

 

Achten Sie bitte bei Reisen in ferne Länder immer auch auf die lokalen Gegebenheiten. Daß man in Südamerika außer in Brasilien mit Spanisch am besten vorankommt, weiß man vielleicht noch aus dem Schulunterricht.

Kommt man in Peru etwas ausserhalb der Touristenzentren, wird man dann auch unweigerlich mit dem Spanischen konfrontiert. Da wird es dann mit Englisch recht schwierig. Die Peruaner können zwar ein wenig Englisch.

Aber das zu Verstehen, fällt meist mehr als schwer, es fehlt den meisten an der Praxis. Eine gute Unterkunft mit Frühstück und Warmwasser in einer Kleinstadt zu finden, kann dann zu einer Odysee ausarten.

Was die spanische Sprache angeht, diese kann man zum Beispiel in einem Spanischkurs schnell und einfach erlernen. Ein Bekannter von uns hat innerhalb eines halben Jahres mit einem Fernkurs recht gute Spanisch-Kenntnisse erworben.

Dies hat ihm dann hier in Peru natürlich sehr geholfen. Er hat sich auch bei Touren abseits der ausgetretenen Touristenpfade mit den Einheimischen unterhalten können.