Lima – Dia Hauptstadt Perus am Pazifik

 

Lima-Plaza-de-armas

Plaza de Armas im Zentrum von Lima/Peru

Die allermeisten Besucher reisen nach Peru per Flugzeug. Sie landen auf dem Flughafen Jorge Chavez in Lima und fahren mit dem Shuttle oder dem Taxi weiter ins zentral gelegene Hotel. Ausgeruht geht es dann an eine erste  Tour nach Lima, der Hauptstadt von Peru.

Diese bietet mit ihrem sehr schönen Stadtteil Miraflores und dem Zentrum schon alleine Sehenswertes für mehrere Tage.

Mondäne Bauten, die berühmten Holzbalkone und einige herrliche Kathedralen und Museen finden sich im Herzen der Millionenmetropole Lima.

Aber auch ein Besuch der Stadtteile San Isidro, Surco, La Molina oder San Borja ist in Lima zu empfehlen. Neben dem Stadtteil Barranco,  in dem sich viele interessante Restaurants und Bars entweder direkt am Strand, oder etwas sicherer über den Klippen finden lassen.

Doch wir haben in dieser Tour nicht allzuviel Zeit eingeplant in Lima, es geht am nächsten Tag gleich los, an der Pazifikküste entlang, in Richtung Süden Perus.

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Bootstour in Pisco

 

Boot fahren

Tierparadiese per Boot erkunden

Vorbei an imposanten Wüstengebilden und Steinen kommen wir nach etwa 150 km in der kleinen Hafenstadt Pisco an.

Laut den Einwohnern stammt der leckere Traubenschnaps Pisco Sour von hier, die Stadt hat ihm seinen Namen gegeben.

Hier in der 50.000 Einwohner zählenden Kleinstadt befinden sich vorgelagert die Inseln der Gruppe Islas Ballestas, die man auf einer kurzen Bootsfahrt erkunden kann.

Als auch ein Besuch des Nationalparks Paracas steht auf der Liste der sehenswerten Dinge in der Provinz Pisco.

 

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Weinanbaugebiet Ica

 

Weinanbau in Ica

Weingut in Ica

Weiter geht es südlich in der Region Ica, das größte Weinanbaugebiet in Peru.

Ein Besuch bei einem der Winzer ist dort ein Muss, im Weinkeller werden Sie mit den lokalen Sorten vertraut gemacht.

Bei einer Fahrt durch die Stadt Chincha kann man gleich mehrere Weinproben innerhalb von 250 Metern durchführen.

Ganz toll schmeckt dort übrigens der lokale Vino de Higo, ein aus Zwetschgen gepresster Wein, der durch seinen sehr reifen, süßlichen Geschmack glänzt.

Ein kurzer Besuch der Oase Huacachina bringt Abwechslung und beendet den Tag mit einem tollen Fotoshooting, am besten mit Sonnenuntergangsstimmung von oberhalb der Wüstenstadt.

 

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Nazcas “Bodenschätze”

 

Scharrbild-Nazca

Schaubild der Scharrbilder in Nazca

Noch etwas weiter geht die Fahrt nach Nazca.

Hier können Sie auf einem kurzen Überflug die riesigen Scharrbilder der Ureinwohner dieses Gebietes bewundern.

Oder sind diese teilweise bis zu 600 Meter Umfang messenden Erscheinungen doch als Warnung von Ausserirdischen hier platziert worden?

Über 1.500 solcher Geoglyphen, wie der Fachausdruck für Scharrbilder lautet, finden sich dort und lassen den Über-Flieger nur noch staunend unzählige Fotos zur Einnerung schießen.

Eine deutsche Forscherin hat in vielen Jahren Arbeit Anfang des letzten Jahrhunderts mit der Katologisierung der wirklich einzigartigen Bilder begonnen und nach wie vor finden Wissenschaftler und deren Mannschaften immer wieder mal ein neues Scharrbild.

 

 

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Arequipa – die kühle Schönheit

 

Weiter geht es nun nach Arequipa, eine auf über 2.300 Metern gelegene Stadt im Süden Perus. Tagsüber geht es temperaturmäßig über 20 Grad, aber nachts kommt das Quecksilber der Null Grad Marke ziemlich nahe. Imposant der Blick auf die umgebenden Vulkane.

Colatal-Arequipa

Zweittiefster Canyon weltweit: Colca Tal

Neben der Stadt selbst findet sich hier in der Nähe noch der Colca Canyon.

In diesem Valley kann man einige interessante und seltene Vogelarten erleben.

Ein Spaziergang durch den Grand Canyon Perus macht sehr hungrig und es geht zum nächsten Restaurant, dort gibt es sicher auch das Cebiche als Menu, das Nationalgericht Perus.

Oder vielleicht steht es Ihnen auch nach dem Picante de Cuy. Der Cuy ist ein relativ kleiner Nager, der ganz ähnlich wie ein Meerschweinchen aussieht. Die Peruaner essen jährlich mehr als 30 Millionen dieser Kleintiere, die sich nur von Gras ernähren können.

 

 

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Cusco und das Inkareich

 

Machu Picchu

Weltwunder Machu Picchu

Ein Flug nach Cusco bringt den Reisenden dann endlich dahin, wo das Cusquena, ein recht leckeres peruanisches Bier, gebraut wird.

Aber auch kulturell hat Cusco, das etwas mehr als 330.000 Einwohner zählt, einiges zu bieten.

Von hier aus können Sie die Sehenswürdigkeiten in der Umgebung erforschen. Neben den teilweise bis zu 500 Jahren alten Kirchen des Ortes sind wohl auch die Ruinen der Inkas interessant.

Ein Ausflug in die etwas mehr als 70 Kilometer entfernte Ruinenstadt Machu Picchu ist Pflicht. Wer mag, kann auch ein paar Tage im Inka Trail beim Wandern durch die geniale Landschaft neue Kräfte sammeln und einmalige Impressionen einfangen.

 

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Puno und der Titicacasee

 

Titicacasee

Boote auf dem Lago Titicaca

 

Zum Schluss dann noch das wohl Beste, zumindest für Seeliebhaber, die auch die Höhenluft suchen:

Ein Besuch in Puno am Titikaka-See.

In Puno ist es quasi Pflicht, eine Bootsfahrt zu den Uro-Schilfinseln durchzuführen, und Armantani und auch Taquile nicht links liegen zu lassen, sondern diese Kult(ur)orte eingehend zu erkunden.

Eine andere Welt erwartet den Besucher in Peru. Lassen Sie sich nicht zuviel beeinflussen, kommen Sie doch einfach mal vorbei und schauen sich das selber vor Ort an!