Einmal die Panamericana herunterfahren; von Alaska bis nach Feuerland. Das große und mächtige Amerika durchqueren, das ist der Traum so manchen Weltenbummlers.

 

Der unterschätzte Teil der Panamericana: Highlights in den USA

 

Fünfundzwanzigtausend Kilometer, die Abenteurerherzen höher schlagen lassen! Tatsächlich bietet die Nord-Süd-Route eine gute Orientierung auf dem Kontinent – und wartet nicht nur in Südamerika, sondern auch in den USA mit schönen Geheimtipps und weltberühmten Ecken auf, die Abenteurerherzen zum Bersten bringen können.

 

Der inoffizielle Teil der Panamericana: die schönsten Abschnitte in den USA

 

Panamericana

Die Panamericana von Alaska bis Feuerland

Auf exakt 25.750 Kilometern schlängelt sich die weltberühmte Panamericana durch den langen Kontinent und verbindet die unterschiedlichsten Länder und Vegetationszonen miteinander. Schon seit ihren Anfängen 1925 ist die Straße Mittelpunkt vieler Träumender – viele berühmte Persönlichkeiten und hunderttausende von Touristen haben wenigstens ein Stückchen dieser Straße für sich erschlossen.

Dabei ist der südlichere Teil oft beliebter als der nördliche, weil er viele sagenumwobene Schätze Südamerikas miteinander verbindet. Aber auch der nordamerikanische Teil hat es in sich und bietet Reisenden eine Fülle aus unterschiedlichen Landschaften, Kultur und Weite.

Streng genommen ist die nordamerikanische Panamericana gar kein Teil dieser berühmten Straße: In den USA wurden kurzerhand von Norden nach Süden laufende Highways als Panamericana bezeichnet, obwohl sie offiziell kein Teil der riesigen Schnellstraße sind.

Dementsprechend oft wird dieser Teil der Straße entweder schnell passiert – von Alaska über Kanada bis nach San Francisco in wenigen Tagen – oder von Reisenden gänzlich ignoriert. Dabei bietet das US-amerikanische Stückchen sagenhafte Sehenswürdigkeiten: Die Nadelwälder des Yellowstone-Nationalparks, das Akademiker-Städtchen Denver und Utah sind nur einige wenige Highlights dieser Route.

 

Geysire, Grizzlys und Nadelwald im Yellowstone National Park

 

Der Yellowstone Nationalpark gilt unter Kennern als einer der schönsten Plätze dieser Erde.

Der Yellowstone River

Der Yellowstone River im gleichnamigen Nationalpark

Die aufregende Mischung aus Nadelwald, idyllischen Hügelketten und plötzlich aufschießenden Geysire fasziniert und lässt die Besucher ein Leben lang nicht mehr los – und wenn eine Bisonherde die Straße kreuzt oder eine Grizzlymutter mit ihrem Jungen spielt, gräbt sich dieses Bild als ein unvergessliches Urlaubserlebnis tief in das Gehirn ein.

Tatsächlich ist der Park schon seit 1978 UNESCO-Weltnaturerbe, weil er sich in einer geologisch so faszinierendem Ort befindet: Yellowstone liegt über einem geologisch aktiven, aber schlafenden Riesenvulkan. Das erklärt die heißen Quellen und die Geysire in der Landschaft, die den Park ab und an wie eine unwirkliche Mondlandschaft wirken lassen.

Mineralien zaubern dabei außergewöhnliche Farben in Wasser und Gestein und zeigen bizarre Farb- und Gesteinsformationen, die in einem krassen Gegensatz zum idyllischen Nadelwaldpanorama stehen. Das große Areal des Parks ist dabei problemlos mit dem Auto befahrbar – bloß auf die kreuzenden Elche sollte Rücksicht genommen werden.

 

Kultur, Geist und Goldrausch in Denver

 

Ein weiteres Highlight entlang der Route gen Süden ist das Akademikerstädtchen Denver. Diese Stadt ist wohl die unterschätzteste Stadt der USA – denn hier brodelt Kunst und Kultur und trägt zu einer heiteren, anspruchsvollen und schönen Atmosphäre bei.

Die Stadt hat sich vom Goldrauschnest zur kulturellen Avantgarde gemausert und erwartet ihre Besucher mit zahlreichen hochkarätigen Museen. Das Denver Art Museum ist weltweit berühmt für seine außergewöhnliche Sammlung. Und das Denver Center for the Performing Arts bietet eine eindrucksvolle Mischung aus Schauspiel, Oper, Tanz und modernen Performances, die sich in internationaler Spitze bewegen.

Außerdem bietet Denver eine kleine, aber feine Besonderheit innerhalb der USA: eine Fußgängerzone, in der sich der Körper von der Reise auf der Panamericana schlendernd ein wenig erholen kann.

Weiter gen Süden wird die Route rötlicher: Utah, der Staat der Mormonen, lockt mit seinen außergewöhnlichen Gesteinsformationen, die bei Regen beeindruckend rostrot glänzen.

 

Utah und New Mexiko: Prärie und Magie

 

Hier liegt einer der schönsten Nationalparks der USA:

Delicate Arch

Delicate Arch im Arches Nationalpark

Der Arches Nationalpark steht mit seiner Wüsten- und Prärie-Landschaft im krassen Gegensatz zum nordischen Yellowstone-Nationalpark.

Aber gemein haben die beiden Parks die Naturwunder, welche lebenslange Eindrücke hinterlassen: Im Arches Nationalpark sind dies faszinierende Gesteinsformationen, die durch Wind, Wasser und Erosion über Jahrtausende entstanden sind. Man kann kaum glauben, dass Monumente wie die „drei tratschenden Weiber“ oder die „Skyline von New York“ wirklich von der Natur und nicht von Menschenhand erschaffen wurden.

Der „Delicate Arch“, der wohl schönste Bogen des Nationalparks, ziert sogar das Autokennzeichen von Utah. Und tatsächlich ist der Weg zum Nationalpark fast genauso schön wie der Park selbst und lädt immer wieder zu Foto-Stopps ein. Im Park selbst befindet sich der wohl schönste Campingplatz der USA inmitten der beschaulichen roten Gesteinsformationen.

Von der idyllischen Bergkulisse wird es Richtung Süden immer schroffer: New Mexiko wartet mit Präriekulisse auf, die sich in einem trendigen Touristenspot besonders gut erschließen lässt: Die Stadt Albuqerque ist momentan bei Reisenden hoch im Kurs, weil sie durch die TV-Serie „Breaking Bad“ weltbekannt geworden ist. Besonders Deutsche verschlägt es immer wieder in dieses Wüstennest, um zu sehen, ob es seinem Ruf als verruchter, vom Verbrechen durchsetzter Ort auch wirklich alle Ehre macht.

Meistens werden die Touristen auf angenehme Art enttäuscht: Zwar lassen sich in Albuqerque die Original-Drehorte der Serie besichtigen und in den Straßen mit den Serienhelden lustwandeln, aber es geht in der Stadt doch eher ruhiger und verschlafener zu.

So gewinnen die Touristen eher einen Eindruck von einer authentischen Stadt in New Mexico statt dem Schauplatz einer Serie – ein Urlaubserlebnis, das im Grunde spannender ist. Auch die Bewohner aus Albuqerque freuen sich über den Touristenandrang und geben bereitwillig Auskunft zu ihrer Stadt und ihrem Leben.

Unweit von Albuqerque befindet sich die Hauptstadt von New Mexiko, Santa Fe. Diese bietet sich als Ausgangsort für einen Rückflug nach dieser faszinierenden Route an. Aber auch ein Abstecher nach San Francisco an der Westküste kann die Reise komplettieren.

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