Alaska erstreckt sich auf einer Fläche von etwa 1,7 Millionen km², davon sind ca. 1,48 Millionen km² Land. Von den etwa 710.000 Einwohnern Alaskas sind fast 20% deutscher Abstammung.

 

Der US-Bundestaat Alaska

 

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Der Mud Lake im US-Bundesstaat Alaska

Immerhin fast 300.000 Menschen leben in der Stadt Anchorage, welche aber nicht die Haupstadt von Alaska ist.

In der offiziellen Hauptstadt Juneau leben nur etwa 32.000 Bürger.

Alaska wurde im Jahre 1867 durch die Vereinigten Staaten von Amerika vom damaligen Russischen Reich erworben.

Am 3. Januar 1959 wurde Alaska als vorletztes Gebiet der 49. Bundesstaat der USA.

Der Name rührt wohl vom inuitischen Wort “Alyeska”, was “großes Land” bedeutet.

 

Alaska in den USA

Die Flagge Alaskas

Die Flagge Alaskas zeigt 8 goldene Sterne auf blauem Hintergrund.

Das Blau beschreibt das Meer, den Himmel, die Seen der Berge und die Wildblumen Alaskas.

Die sieben Sterne bilden das Sternbild des Großen Wagens.

Der achte Stern symbolisiert den Polarstern.

Das Sternengold soll die Schätze Alaskas widerspiegeln, die sich dort in den Bergen und Seen finden lassen.

 

Die zehn größten Städte

  1. Anchorage (292.000 Einwohner)
  2. Fairbanks
  3. Juneau
  4. College
  5. Sitka
  6. Ketchikan
  7. Knik-Fairview
  8. Kenai
  9. Lakes
  10. Kodiak (6.100)

Alaska steht wirtschaftlich auf soliden Beinen, die Ölvorkommen stellen rund 85 Prozent der Einnahmen des Staates. Ein Unikum ist der “Alaska Permanent Fund”, der die Einnahmen des aus den Ölverkäufen verwaltet.

Der Gewinn wird gleichmäßig unter den Bewohnern aufgeteilt. Jeder Bewohner Alaskas erhielt etwa im Jahr 2006 rund 1.100 US-Dollar aus diesem Fund.
 

Das Wetter und die Klimabedingungen

 

Alaska besitzt im Zentrum kontinentales, im Norden subpolares Klima. Ähnlich wie in Grönland wird es in Alaska im Winter bitterkalt und die Tage sind durch die Nähe zum Pol auch verkürzt. Im Sommer wird es dagegen auch schon mal warm, mit Temperaturen im Norden auch im einstelligen positiven Bereich.

Sowohl an der Südküste, wo sich die Gletscher oft bis ans Meer ziehen, als auch im Westen regnet es häufiger, hier macht sich der Pazifik bemerkbar. Die Sommer sind nicht arg warm, im Winter sind dort die Temperaturen aber dafür selten unter −10 Grad Celsius.

Der Klimawandel hält auch vor Alaska nicht still, die Durchschnittstemperatur stieg von 1960 bis 2010 um circa 6 Grad Celsius.
 

Die Sehenswürdigkeiten

 

Elch-Alaska

Ein Elch im Nationalpark in Alaska

Mit einigen Nationalparks und Wildschutzgebieten gehört Alaska zu den wenigen Regionen der Welt, in der es noch viel Wildnis zu entdecken und erleben gibt.

Dies führte auch in letzter Zeit zur vollständigen touristischen Erschließung des Landes.

Der größte der Nationalparks ist der in Zentralalaska gelegene Denali National Park mit fast 2.500 Hektar Fläche.

Hier befindet sich auch der höchste Berg Nordamerikas mit 6.193 Metern, der Mount Mc Kinley.

Etwa 600.000 Besucher finden jährlich in den Nationalpark.

Dieser ist nahezu perfekt geeignet zum Wandern, Bergsteigen und Besichtigen der Wildtiere Kanadas. Es erwarten den Besucher Grizzlybären, Karibus, Elche und auch Wölfe. Eine Schneemobil- oder Hundeschlittenfahrt mit anschließendem Umtrunk in einer Hütte ist eines der Highlights einer Alaskareise im Winter.

In der ehemaligen Goldgräberstadt Anchorage findet man heute die für eine Großstadt übliche Peripherie mit Hotels für jeden Geldbeutel, eine Uni, Einkaufsmalls, Cafes und was so üblich ist. Ein Museum zeigt interessante historische Infos zur Stadt und zum Bundesstaat Alaska.

In Barrow, der nördlichsten Ansiedlung Amerikas mit etwa 4000 Seelen, trifft man auf die Ureinwohner Alaskas, die Inuit. Durch die Nähe zum Nordpol sieht man dort im Winter über 60 Tage keinen Sonnenstrahl.

Das Städtchen war wohl auch daher prädestinierter Filmort des Horrorfilms “30 Days of Night” mit Josh Hartnett. Dem gegenüber scheint die Sonne im Sommer über 80 Tage lang. Trotzdem hat Florida den Titel des “Sunshine States” inne. Im Städtchen kann man Wanderungen oder Touren in die Umgebung buchen, um die Pflanzen- und Tierwelt dort ausgiebig kennen zu lernen.

Ob mit dem Schiff auf einer Kreuzfahrt, mit dem Mietwagen oder Camper quer durch Alaska, mit dem Bus, als auch dem Flugzeug, das einen in abgelegene Gebiete fliegen kann, ebenso wie mit den Zügen Alaskas kann man das Land erleben und ausgiebig kennenlernen.

 

Eine interaktive Landkarte Alaskas

 

Alaska aus der Himmelsperspektive betrachtet, eine feine Auflösung und danke der integrierten Funktionsbuttons können Sie die Alaska-Karte auch gut steuern. In der Strassenkartenansicht können Sie zudem die eigene Route festlegen, falls Sie eine Reise nach Alaska planen. Vom markierten Punkt Ancorage aus geht es ins ganze Land bequem von zuhause aus per Maus.