Der US-Bundesstaat Mississippi ist benannt gleich dem Fluß, der ihn durchzieht und hat den Spitznamen “Magnolienstaat”. Seine Hauptstadt Jackson City ist zugleich die größte Stadt in Mississippi.

Der Bundesstaat Mississippi im Süden der USA

Haus-Columbus in Mississippi

typisches Südstaaten-Haus in Columbus, Mississippi

Nachbarn sind im Norden Tennessee, im Westen liegen Arkansas und Louisiana und im Osten findet sich der US-Bundesstaat Alabama. Etwa drei Millionen Einwohner leben auf den etwas mehr als 125.000 km², die Mississippis Fläche ausmachen. Damit ist alleine dieser Staat der USA schon fast so groß wie Griechenland, das über etwa mehr als 130.000km² Fläche verfügt.

In diesem den Südstaaten zugeordnetem Gebiet leben circa 60% Weiße und an die 38% Schwarze. Mehr als 20% der Bewohner Mississippis leben dabei unterhalb der Armutsgrenze, die in den USA bei 22.000 US-Dollar pro Jahr liegt.

In den Bereichen Armut, Zugang zu guter gesundheitlicher Versorgung, gute Bildungsstandards und Lebenserwartung belegte der Bundesstaat zuletzt den letzten Platz innerhalb der USA. Trotzdem leben die Menschen gerne dort, an eine Umsiedlung denken wenige. Auch nach Katastrophen wie den verheerenden Wirbelstürmen, den Tornados oder Hurrikans, zieht es die Einwohner zurück in “ihren” Staat.

Die größten Städte

Die Einwohnerzahlen stammen aus dem Census vom Jahr 2010 und sind gerundet.

  1. Jackson 173.000
  2. Gulfport 86.000
  3. Southaven 49.000
  4. Hattiesburg 46.000
  5. Biloxi 44.000

Klima und Wetter in Mississippi

Das Wetter in Mississippi ist meist zweigeteilt sozusagen, im Norden ist es eher kontinental gemäßigt, mit Temperaturen im Sommer bis etwa 35 Grad. Der Süden dagegen hat bereits subtropisches Klima, es herrscht im Hochsommer eine hohe Luftfeuchte, bei Temperaturen von manchmal über 40 Grad Celsius. Ansonsten ist das Wetter in Mississippi recht angenehm und sonnig, auch im Winter sinken die Temperaturen selten unter den Gefrierpunkt.

Gefahr lauert von den bekannten Wirbelstürmen der Region am Golf von Mexiko. Etwa von einem Hurrikan, so wird ein tropischer Wirbelsturm bezeichnet, der im Bereich der Karibik und dem Golf von Mexiko entsteht. Die Bezeichnung Hurrikan stammt aus der Sprache der Maya-Kultur und bedeutet übersetzt etwa so viel wie „Gott des Windes“. Die meisten Hurrikane der Region treten zwischen Juni und November auf, daher ist die beste Reisezeit für Mississippi der Rest des Jahres.

Der Mississippi River

Dampfschifffahrt am Mississippi River @America.de

Der Mississippi Dampfer Natchez am Steg

ist ein 3778 Kilometer langer Strom und entspringt dem Lake Itasca im nördlichen Minnesota. Er mündet südlich von New Orleans in den Golf von Mexiko.

Der längste Nebenfluss ist der Missouri River, der zusammen mit dem Unterlauf des Mississippi mit 6051 Kilometern Länge das viertlängste Flusssystem der Erde bildet. Auf seinem Weg durchquert der Strom nahezu das gesamte Staatsgebiet der USA von Norden nach Süden.

Landkarte

In dieser Mississippi-Karte können Sie mit der Maus in die Karte zoomen, sodass gegenüber einer herkömmlichen Karte mehr Aktion möglich ist. Es gibt den Satelliten- und den Strassenkarten-Modus, der je nach Gusto frei gewählt werden kann. Schön auf der Landkarte zu erkennen ist auch die flache Landschaft, die in dieser Gegend vorherrscht.