Im US-Bundesstaat Montana leben rund eine Million Einwohner auf 380.000 km². Dies entspricht in etwa der Fläche Norwegens. Montana liegt im Nordwesten der USA und hat den Spitznamen “Treasure State”, bedingt durch die vielen Bodenschätze, die man hier finden kann.

 

Der US-Bundesstaat Montana

 

Wandern durch Montana

Wandern durch die Berglandschaft Montanas

Die Hauptstadt heißt Helena und hat nur etwa 28.000 Einwohner. In der Region sind Bergbau und Landwirtschaft von großer Bedeutung, die Stadt ist das zentrale Handels- und Verwaltungszentrum von Montana.

Die Nachbarn sind im Norden die kanadischen Provinzen British Columbia, Alberta und Saskatchewan.

Im Westen findet sich Idaho, im Osten liegen die US-Bundesstaaten North Dakota und South Dakota, im Süden Wyoming.

Der Westen Montanas besteht aus hohen, zerklüfteten Bergen, die Rocky Mountains, während der Osten durch weite Ebenen, die sogenannten Great Plains, geprägt ist. In Montana befindet sich der Glacier-Nationalpark sowie ein Teil des Yellowstone-Nationalparks. Somit sind im Sommer Wanderungen durch die Natur in Montana eine der eindrucksvollsten Möglichkeiten, diesen sehr großen Staat der USA kennenzulernen.

Der Missouri River, der Milk River, der Flathead River und der Yellowstone River sind die vier Hauptflüsse. Der kürzeste Fluss der Welt, der Roe River, der nur etwa 61 Meter kurz ist, befindet sich ebenfalls in Montana.

 

Größte Städte

 

Die Einwohnerzahlen sind gerundet und stammen aus dem Jahr 2010. Die meisten Einwohner leben in kleineren Städten und Dörfern. 90% davon sind Weiße, etwa 6% Nachfahren der Indianer und an die 3% Latinos finden sich hier.

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1. Billings 104.000

2. Missoula 67.000

3. Great Falls 59.000

4. Bozeman 37.000

5. Butte 34.000

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Klima und Wetterbedingungen

 

Im Osten Montanas ist das Klima recht durchwachsen und im Winter kühler als im Westen. Im Sommer dagegen ist es in der Osthälfte etwas wärmer. Montana ist geteilt durch eine Art Wetterscheide, ähnlich wie andere Regionen, die eine Bergkette im Land haben, etwa Peru. Die Jahresmitteltemperatur beträgt nur etwa 5,6 °C, wobei die jahreszeitlich bedingten Schwankungen im Osten größer sind als im Westteil. Aufgrund der meist recht strengen Winter sind die meisten Flüsse und Seen Montanas im Winter zugefroren.

Das begünstigt Wintersportarten wie das Schlittschuhlaufen, Curling und Eishockey, dem die Bewohner zu dieser Zeit gerne nachgehen. Der kälteste Monat ist meist der Januar, bei dem es wie in Mitteleuropa schon mal recht stark unter die Null-Grad Grenze gehen kann. Im August ist dann Hochsommer, die Temperaturen klettern hier bis auf über 30 Grad Celsius.

Wie in Mitteleuropa liegt daher für uns die beste Reisezeit zwischen Mai und September. Auf einer Reise durch die USA kann man in Montana entspannen und die Natur ausführlich geniessen.

 

Interaktive Landkarte Montanas

 

In der Montana-Karte geht es von der Hauptstadt Helena aus in alle Richtungen. Mit der linken Zoom-Leiste kann in die Landkarte eingezoomt oder ausgezoomt werden. Mit der gedrückten Maustaste auf der Karte kann man sich den gewünschten Punkt aussuchen, um ihn näher zu betrachten. Es gibt eine Satelliten- und eine Strassenkarten-Version, die letztere ist geeignet, um etwa für eine Reise durch Montana eine entsprechende Route zu planen. Doch nun viel Spass beim Stöbern.