Der US-Bundesstaat Oregon liegt am nördlichen Westteil der USA, direkt am Pazifik. Nachbarn sind im Norden der Bundesstaat Washington, im Osten findet sich Idaho und Nevada. Südlich gelegen ist dann noch Kalifornien. Im Westen befindet sich der Pazifische Ozean.

 

Der US-Bundesstaat Oregon

Mount Hood
Mount Hood, größter Berg in Oregon

Das westliche und nördliche Oregon ist eines der fruchtbarsten und landwirtschaftlich ertragreichsten Gebiete der Erde. Im westlichen Oregon ist die Niederschlagsmenge sehr hoch, östlich der Kaskaden ist das Klima dagegen eher trocken.

Im neuntgrößten Bundesstaat der USA leben etwas über 3,8 Millionen Einwohner. Ein Großteil der Bevölkerung konzentriert sich im Willamette Valley im Nordwesten des Staates. Dort liegen mit Portland, Eugene und der Hauptstadt Salem auch die drei größten Städte Oregons. Mit fast 255.000km² an Fläche ist Oregon in etwa so groß wie das südamerikanische Ecuador und damit fast doppelt so groß wie Griechenland, das etwa 130.000km² an Landfäche aufweisen kann.

Oregon trägt den Spitznamen Beaver State („Biberstaat“). In früheren Zeiten haben die Bewohner vornehmlich von der Forstwirtschaft gelebt, heute wird die Wirtschaft Oregons vor allem durch die Technologieunternehmen im sogenannten Silicon Forest geprägt. Aber auch der Tourismus bringt Oregon einiges an Einahmen, viele Amerikaner verbringen hier ihren Urlaub an der Küste, oder im Inneren des Landes. Zu den sehenswerten Attraktionen gehören der Crater-Lake-National Park, der Kratersee des Mount Mazama zählt zu den schönsten Sehenswürdigkeiten der USA.

Bekannt ist die Region zudem für die leckeren Traubensäfte, die dort von alten Winzergarden hergestellt werden, eine Weinverkostung auf einem der vielen hochwertigen Weingüter gehört zu einem eindrucksvollen Besuch Oregons mit dazu. Auch gibt es in Oregon, wie in wenigen anderen Staaten der USA, keine Umsatzsteuer. Dies lockt Investoren und Unternehmer in den westlichen Staat.

 

Größte Städte Oregons

 

Die Einwohnerzahlen der größten Städte Oregons stammen aus dem Census des jahres 2010 und sind gerundet.

  • Portland 584.000
  • Eugene 156.000
  • Salem* 155.000
  • Gresham 106.000
  • Hillsboro 92.000

 

Klima und Wetterverhältnisse

 

In Oregons Westen regnet es im Winter recht häufig und auch in großen Mengen, in den Übergangszeiten im Herbst und Frühjahr ist es dagegen etwa so wie in Mitteleuropa und im Sommer kann es auch schon mal ganz heiß werden. Im Sommer klettert das Thermometer im Osten Oregons schon gerne auf die 30 Grad Celsius zu, im Winter wird es im Januar auch schon mal recht kühl, der einstellige Minusbereich wird hier in den Nächten ab und zu erreicht.

An der Küste ist es naturgemäß etwas feuchter, sodass die Kälte im Winter recht unangenehm zu spüren ist, obwohl die Temperaturen kaum unter 8 Grad Celsius fallen. Im Sommer dagegen kühlt es ein wenig die heißen Tage werden dadurch erträglicher. Die Lufttemperatur kann im Sommer bis zu sehr angenehmen 23 Grad annehmen.

Als beste Reisezeit würden wir die Monate von Mitte Mai bis Mitte Oktober aufgrund der angenehmen Temperaturen empfehlen, im Frühjahr und Herbst kann man allerdings auch preiswerte Unterkünfte ergattern, das Klima ist dann im Westteil in etwa wie in Irland.

Allgemein kann man noch anmerken, dass sich Oregon über mehrere Klimazonen erstreckt, sodass die lokalen Klimabedingungen auch von Ort zu Ort recht unterschiedlich sein können.

Interaktive Landkarte Oregons

 

In dieser Landkarte con Oregon finden Sie sich schnell zurecht, mit der Maus können Sie sich in die Region reinzoomen. Markiert ist zudem schon die Hauptstadt Oregons, von der aus Sie Ihre kleine Reise starten können.