Die USA setzen sich zusammen aus 50 Bundesstaaten, Alaska und Hawaii liegen außerhalb des Kernlandes. Allerdings befinden sich ja 48 Bundesstaaten auf diesem Gebiet. Im Norden grenzt das Land an Kanada und im Süden an Mexiko und den gleichnamigen Golf. Erst 1959 wurden Alaska und auch Hawaii ein Teil der Bundesstaaten. Alaska grenzt über die Beringstraße, die über 100 Kilometer breit ist, sogar an Russland.

 

Geografie der USA

Niederschlag-USA

Niederschlag in den USA, Quelle: Nationalatlas der USA

Im Osten schliesst der Atlantik die USA ab, im Westen befindet sich der Pazifik.

Von Norden nach Süden erstreckt sich die USA auf  rund 2.500 Kilometer und vom Atlantischen zum Pazifischen Ozean sind es gar 4.500 Kilometer.

Die Landschaft des Landes ist äußerst abwechslungsreich.

Es gibt große und kleinere Wälder und Mittelgebirge, Wüstengebiete in Arizona und New Mexiko genauso wie auch kleine und große Flusssysteme, Wälder mit vielen Mangroven in Florida und sogar gemäßigte Regenwälder im nordwestlichen Teil der USA.

In weiten Teilen Alaskas ist die Tundra zu finden, das arktische Klima hat hier seine Auswirkungen. Und auf Hawaii gibt es einen Vulkan der über 4100 Meter hoch ist, das Klima ist dort tropisch und sehr warm.

Der höchste Punkt der Vereinigten Staaten ist mit einer Höhe von 6195 Metern der Mount McKinley in Alaska. Der tiefste Punkt liegt dagegen in Death Valley und dieser befindet sich sogar 86 Meter unter dem Meeresspiegel!

Von der gesamten Fläche her gesehen sind die USA das drittgrößte Land der Erde. Kanada ist nur minimal größer, Russland ist dafür fast doppelt so groß. Die Landmasse beträgt etwas mehr als neun Millionen Quadratkilometer und die Fläche der Gewässer knapp eine halbe Million Quadratkilometer.

 

Einteilung der Naturräume in den USA von Ost nach West

 

Beginnen wir im Osten, dort befindet sich der Atlantik. Die Küstengebiete sind daher flach und das Klima vom Meer beeinflusst. Im Süden dieses Teils liegt Florida, die neben den sumpfigen und subtropischen Everglades auch das drittgrößte Korallenriff der Erde beherbergen.

Weiter westlich dann kommen wir in kontinentales Territorium, Waldgebiete finden sich nun im Mittelgebirge der Appalachen, das von Kanada bis in den Süden der USA, nach Alabama reicht.

Gehen wir nun noch etwas weiter, findet sich die Zentrale Tiefebene entlang der Flüsse Mississippi und Missouri, auch die Großen Seen im Norden gehören dazu, bis zum Golf von Mexiko, im Bereich Louisianas.

Dann kommt der durch Fernsehfilme zumindest dem Namen nach bekannte Mittlere Westen. Hier liegen noch große Teile der Tiefebene, aber es finden sich hier auch bereits Teile des Hochlands. Dieser Bereich der USA wird geprägt durch Prärie und Landwirtschaft, die Kornkammer der USA befindet sich hier.

Die Gebirgszüge der Rocky Mountains erstrecken sich auf bis zu 1.500km Breit von Nord nach Süd über den gesamten nordamerikanischen Kontinent. Der Gebirgszug beginnt bereits in Alaska und setzt sich bis in den Süden der Staaten und sogar nach Mexiko fort. Neben der immensen Breite gibt es natürlich auch einen höchsten Berg, den Mount Elbert in Colorado, der auf eine stattliche Höhe von 4.396 Metern kommt.

Im Gebiet des  Großen Beckens (englisch: Great Basin) befinden sich weitläufige Salzebenen und der Große Salzsee bei Salt Lake City. Dazu zählt auch das Gebiet der Moyave-Wüste, das Tal des Todes und die Great Basin-Wüste. Ebenso finden wir hier das auch bekannte Colorado Plateau mit dem Nationalpark und Naturwunder Grand Canyon, in dem der Colorado River fließt. Im Westen wird das Gebiet des Großen Beckens durch die Sierra Nevada begrenzt. Im Tal des Todes liegt mit Badwater der tiefste Punkt Nordamerikas. Im Süden, im Bundesstaat Arizona gelegen, findet sich dann noch die artenreiche Wüste Sonora.

Ganz im Westen dann findet sich die Pazifikküste, im Norden ist die Kaskadenkette mit dem 4.377 Meter hohen Mount Rainier und dem Vulkan Mount St. Helens. Im südlicher gelegenen Kalifornien, setzt sich die Bergkette in der Sierra Nevada fort. Hier findet sich zudem der höchste Berg der zusammenhängenden 48 Staaten, der 4.418 Meter hohe Mount Whitney. Im Nordwesten, bei Seattle gibt es auf der Halbinsel Olympic einen gemäßigten (nicht tropischen) Regenwald. Er ist der nördlichst gelegene Regenwald der Welt. Nördlich von San Francisco und in der Sierra Nevada finden sich Mammutbäume. In den Staaten der Pazifikküste befinden sich zudem zahlreiche Nationalparks.