Der US- Bundesstaat Vermont liegt im östlichen Norden der USA, dem Teil das auch Neuengland genannt wird und hat aber keinen direkten Zugang zum Atlantik. Vermont grenzt im Norden an Kanada, im Westen an New York, im Süden an Massachusetts und im Osten an New Hampshire. Auf 24.901km² leben etwa 626.000 Einwohner.

 

Der US Bundesstaat Vermont

Herbst in Vermont

Herbststimmung im Indian Summer in Vermont

Die Hauptstadt Montpelier liegt zentral im Staat und hat etwa 8.000 Bewohner. Den Namen erhielt Vermont von einem seiner ersten Siedler, die Bedeutung des Wortes ist “grüner Berg”, was auch gut auf die dort anzutreffende Landschaft zutrifft.

Die Bevölkerung setzt sich dabei zusammen aus 97 %  Weißen, wobei 23,3 % französischer oder franko-kanadischer Herkunft sind. 18,4 % sind englischer Abstammung, 16,4 % haben irische Vorfahren und 9,1 % sind Deutschstämmig. Die restlichen 4 % verteilen sich in etwa zu gleichen Teilen auf Afroamerikaner, Asiaten, Latinos und Indianer.

Besonders im Norden leben viele Menschen mit französicher Abstammung, die französische Sprache ist dort auch als Umgangssprache anzutreffen. Vermont ist angeblich der Bundesstaat mit dem höchsten prozentualen Anteil an Weißen Bürgern in den USA.

 

Mehr als 75% Prozent des Staates sind von Laubwäldern, meist Ahornbäumen, bedeckt. In seinen Wäldern finden sich auch viele Wildtiere, wie der Braunbär, Elche und Kojoten.

Vermont ist vor allem für seinen Ahornsirup, den Abbau und Verarbeitung von Marmor und die idyllischen Berglandschaften bekannt. Die Green Mountains und der Lake Champlain sind beliebte Erholungsgebiete. Folgerichtig lautet der Spitzname auch Green Mountain State. Viele Wohlhabende und Millionäre der umliegenden Staaten besitzen hier ein Wochenendhaus. Dies ließ insbesondere seit den 1950er Jahren die Grundstückspreise für die einst preiswerte Umgebung in ungeahnte Höhen schießen.

Im Herbst erblüht die Landschaft in den leuchtenden Farben der sich verfärbenden Blätter, was auch als Indian Summer bezeichnet wird. Die Berge, Flüsse und Seen bieten sich für Freizeitaktivitäten von Skifahren im Winter bis hin zum Angeln, Wandern, Trekking, Wasserwandern und Camping im Sommer und Herbst an. Auch die ruhigen Städtchen und Dörfer Vermonts gehören zum Programm der etwa zehn Millionen Besucher, die jährlich hierher finden.

 

Die größten Städte

 

Vermonts größte Städte mit ihren Einwohnerzahlen aus dem Jahr 2010, gerundet:

  • Burlington 42.000
  • Essex 20.000
  • South Burlington 18.000
  • Colchester 17.000
  • Rutland 17.000

 

Klima und Wetter

 

Der Sommer in Vermont dauert von Mai bis September. In dieser Zeit ist das Wetter mild, es kann an manchen Tagen zu Regenschauern kommen, in etwa so wie in Mitteleuropa. Die Temperaturen können im Sommer bis zu 30 Grad Celsius, zumindest an einigen Tagen, klettern.

Die Winter sind recht kalt,  Schneefälle und vereinzelte Schneestürme können hier auftreten. Die Temperaturen sinken dabei gerne unter die 10 Grad Marke, sodass auch einige Seen zufrieren und man den zahlreichen Wintersportarten nachkommen kann.

Wie in den anderen Neuengland-Staaten ist die Landschaft im Herbst, dem Indian Summer, ausgesprochen farbenfroh und daher für uns die schönste Jahreszeit und die beste Reisezeit für Vermont.

 

Interaktive Landkarte Vermont

 

Den Indian Summer kann man auf der Karte von Vermont nicht erkennen, aber in der Strassenkarten-Version können Sie Ihre Route durch den Bundesstaat schon mal vorab planen.