Vielen europäischen Touristen ist die Karibik bereits bekannt, etwa durch einen Urlaub in der Dominikanischen Republik, auf Kuba, Jamaika oder einer der anderen sehenswerten Inseln, die diese Region so einzigartig macht. Oder auch durch den Fluch der Karibik, der Klasse gemachte Film eines Piraten, der in der Karibik spannende Abenteuer erlebt.

Die Inseln der Karibik

Inseln der Karibik

Westindische Inseln, Westindien, Karibische Inseln, Inselbogen in der Karibik, erstreckt sich von Nordamerika (Halbinsel Florida) und Zentralamerika (Halbinsel Yucatán) bis vor die Küste Südamerikas (von Trinidad bis zum Golf von Venezuela); gegliedert in die Großen und Kleinen Antillen (einschließlich der Inseln Trinidad und Tobago) und in die Bahamas (mit den Turks- und Caicosinseln).

Geschichte

1492 entdeckte Kolumbus auf seiner vermeintlichen Indienfahrt die Antillen, die daher den Namen Westindien erhielten. Die Inseln wurden im 16./17. Jahrhundert von den Spaniern, danach von Niederländern, Franzosen und Engländern erobert und waren im 18. Jahrhundert für die Kolonialmächte vor allem durch den Zuckerrohranbau von Bedeutung (Haiti, Geschichte; Kuba, Geschichte).

Die Karibik ist nach dem Volk der Kariben benannt, das die spanischen Eroberer auf den Kleinen Antillen vorgefunden haben. Die Karibik wird auch “Westindien” genannt, da man sie auf direktem Seeweg nach Indien glaubte.

Die Karibik setzt sich zusammen aus Hunderten kleiner und ein paar größerer Inseln. Unterteilt wird die Karibik in die großen und kleinen Antillen. Ausnahmen bestätigen die Regel: Die Bahamas liegen etwas abseits, werden aber mit zur Karibik gezählt.

Die Großen Antillen

Kuba, Dominikanische Republik, Puerto Rico, Jamaika und Haiti.

Die Kleinen Antillen

Amerikanische Jungferninseln, Anguilla, Antigua und Barbuda, Aruba, Barbados, Britische Jungferninseln, Dominica, Guadeloupe, Grenada, Kaimaninseln, Martinique, Montserrat, Niederländische Antillen, St. Kitts und Nevis, Saint Lucia, Saint Vincent und die Grenadinen, San Andres und Providencia, Trinidad und Tobago.

Geographie und Bevölkerung der karibischen Inseln

Nach der Abgrenzung der Internationalen Hydrographischen Organisation liegen die bogenförmig angeordneten Inseln der Karibik innerhalb des Karibischen Meeres. Dieses bildet von der Halbinsel Yucatán bis zum nördlichen Südamerika quasi ein Rechteck. Außerdem befindet sich vor der belizischen Küste das zweitgrößte Riffsystem der Erde: das Belize Barrier Reef. Höchster Berg der Karibik ist der Pico Duarte mit 3.098 Metern in der Dominikanischen Republik.

Im Karibikraum leben etwa 42 Millionen Menschen verschiedenster Herkunft. Die heutigen Einwohner stammen vor allem aus Afrika und Europa. Auch finden sich Nachkommen der Kreolen, Inder (in Trinidad und Tobago) und Chinesen. Die indigene Urbevölkerung ist dagegen kaum noch vertreten. Die Hauptsprachen sind dabei Spanisch und Englisch (94% der Einwohner), der Rest ist verteilt auf verschiedene Kreolsprachen, Französisch und Niederländisch.

Wichtige karibische Bildungseinrichtungen sind die „University of the West Indies“ und das „Centre for Hotel and Tourism Management“. Der Tourismus ist eine der wichtigsten Einnahmequellen für die karibischen Staaten. Daneben existieren im Finanzdienstleistungsbereich viele Steueroasen, allen voran auf den Kaimaninseln.

Ein jährlich stattfindendes Sportereignis stellt die Fußball-Karibikmeisterschaft dar.
In der Karibischen Küche werden insbesondere Fisch, Hülsenfrüchte und Gewürze verwendet.

Geologie

Das Karibische Meer ist wiederum Teil des Amerikanischen Mittelmeers und erreicht im Kaimangrabeneine Tiefe von 7.680 m. Es befindet sich überwiegend auf der Karibischen Platte, nur der Nordwestteil jenseits des Tiefseegrabens liegt auf der Nordamerikanischen Platte. Durch tektonische Aktivitäten an den Plattengrenzen kommt es immer wieder zu Erdbeben und gelegentlich zu Vulkanausbrüchen. So musste nach mehreren Eruptionen Plymouth, die Hauptstadt Montserrats, 1995 aufgegeben werden, nachdem bereits ca. 8.000 Menschen geflohen waren. Das letzte größere Beben ereignete sich 2010 in Haiti, das schätzungsweise 300.000 Menschen das Leben kostete.

Tourismusinfos

Hochsommerliche Temperaturen, bedingt auch durch das tropische Klima, machen einen ganzjährigen Urlaub in der Sonne und am Strand möglich. Sun and Fun for everyone. In der Karibik gibt es mittlerweile auf den größeren Inseln eine Vielzahl an Hotels und Hotelanlagen in allen Preisklassen. In den preiswerten Unterkünften kann man auch mal die Musik des recht lebhaften Nachtlebens bis zum frühen Morgen hören.

discothek-karibische-inseln

Die Karibik ist in vielen Teilen auch ein Paradies für junge Discogänger und Nachtschwärmer. Jede Menge an Strandbars, Kneipen und Diskotheken laden zum Tanzen und Spaß haben ein. Die Preise für die meist alkoholischen Getränke, wie der Cuba Libre, oder der Caipirinha sind für europäische Verhältnisse relativ gering.

Aber auch die vielen tollen Angebote rund ums Thema Wasser sind ein Hit auf den vielen Inseln der Karibik, es gibt vielfach Schnorcheln mit den entsprechenden Schnorchelausflügen, dabei fährt man mit Booten in kleineren Gruppen an tolle Riffe und Plätze, die selbst Einheimische oft nicht kennen.

Genauso ausgereift das Angebot für Tauchprofis, als auch Tauchanfänger. Eine zertifizierte Tauchstation findet sich in vielen Karibikinseln, um mal  rein zu schnuppern in diese interessante und abenteuerliche Welt, die da unten im Meer auf uns wartet. Der erste Tauchgang sollte dabei jedem in guter Erinnerung bleiben, dazu sollte man sich am besten eine Padi Tauchschule aussuchen. Bei den Padi Tauchschulen in der Karibik sind immer erfahrene und gut ausgebildete Tauchlehrer am Werk. Hier sollte man mal nicht sparen, und sich keinesfalls auf ein vermeintliches Billigangebot eines nicht-zertifierten Anbieters einlassen.